Großbrand im Farbenlager

42. 6. August 2007 - 12.08 Uhr Großbrand im Farbenlager


Am Montag gegen 11.30 Uhr liefen die Telefone in der Leitstelle Halle heiß. In der Merseburger Straße 371 in der Nähe der Industriestraße, brannte aus bisher noch ungeklärten Gründen ein Außenlager der ehm. Druck- und Lederfarben Firma. Im Hof des Betriebes lagerten Paletten, Transportbehälter, Kunststofffässer und jede Menge andere brennbare Gefäße auf einer Fläche von ca. 600 m2. Der Löschzug Südwache forderte bei direkter Lage auf Sicht sofort den zweiten Löschzug der Berufsfeuerwehr nach. Eine gigantische, riesige und schwarze Rauchsäule stand 100 Meter im Himmel. Durch die extreme Hitzestrahlung drohte die unmittelbar angrenzende Halle in Flammen aufzugehen. Die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf, Kanena, Passendorf, Neustadt und Nietleben wurden zum Stadtschutz in die Gerätehäuser alarmiert. Zusätzlich wurde eine Einheit der Feuerwehr Diemitz und Reideburg mit einen Spezialfahrzeug zur Messung gefährlicher Gase in der Luft alarmiert. Die Berufsfeuerwehr war mit 37 Mann und 13 Fahrzeugen am Einsatzort. Durch den Einsatzleiter wurde veranlasst Radiodurchsagen zu machen und die Bevölkerung zu informieren ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Weiterhin fuhren Fahrzeuge der Polizei in den näheren Wohngebieten herum und forderten über Lautsprecher die Bevölkerung ebenfalls auf, alles zu verschließen. Die Brandbekämpfung wurde durch mehrere Abschnitte realisiert. Wichtig war die Ausbreitung der Flammen zu verhindern und die Gebäude zu schützen. Durch die benachbarte Tankstelle bestand keine Gefahr. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Mit einem gezielten und massiven Schaumangriff gelang es den Einsatzkräften die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Gegen 15.45 Uhr wurde die Bereitschaft der Freiwilligen Wehren aufgelöst und der erste Löschzug der Hauptwache aus dem Einsatz ausgelöst. Die Messungen in der Lüft ergaben keine Gefährdung für die Bevölkerung. Die Warnung für die Bevölkerung wurde zur Vorsicht gemacht.

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Ödlandbrand

41. 5. August 2007 - 20.50 Uhr Ödlandbrand


In der Mailänder Höhe im Süden von Halle bemerkten Bürger einen Haufen mit gemähten Gras, der qualmte. Die Leitstelle entsandte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Südwache zum Einsatzort. Am Einsatzort angekommen stellte sich heraus, dass dort die Wiese frisch gemäht wurden war und das gesamte Schnittgut auf einen 10 x 10 Meter großen Haufen zusammen gelagert wurde. Was normalerweise jede Fachfirma wissen sollte, wurde in diesem Fall nicht beachtet. Man sollte lieber mehrere kleinere Haufen lagern statt einen Großen. Durch den natürlichen biologischen Prozess (feuchtes Gras und Sonneneinwirkung) kam es zu einer extremen Hitze- und Rauchentwicklung. Nach dem unsere Einsatzfahrzeuge am Einsatzort eintrafen, bewaffneten wir uns mit Schüppen und Heugabeln und rückten dem Grasberg zu Leibe. In Laufe einer Stunde gelang es uns zusammen mit den Kräften der Südwache, den Haufen großflächig über die gesamte Wiese zu verteilen. Nach Kontrolle mit einer Wärmebildkamera konnten keine Hitzestellen mehr lokalisiert werden. Einsatzende 22.20 Uhr.

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Rauchentwicklung

40. 28. Juli 2007 - 14.10 Uhr Rauchentwicklung in Wohnung


Aufmerksame Bürger bemerkten eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in der Katowicer Straße. Umgehend nach Erhalt des Notrufes wurde der Löschzug Südwache und der Abschnitt Süd alarmiert. Die Berufsfeuerwehr war wieder schnell vor Ort und konnten zum Glück keinen Brand feststellen. Die mit alarmierten Freiwilligen Wehren konnten den Einsatz wieder abbrechen.

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Wohnungsbrand

39. 7. Juli 2007 - 21.13 Uhr Wohnungsbrand


Der Löschzug Südwache und die Feuerwehr Ammendorf wurde zu einem Wohnungsbrand in der Jessener Straße alarmiert. Während die Fahrzeuge der Ortswehr Ammendorf das Gerätehaus verlassen hatten, war die Südwache schon am Einsatzort. Es handelte sich wieder um angebranntes Essen. Für uns hatte sich der Einsatz somit erledigt und wir konnten die 10 Meter wieder zurück in die Halle fahren.

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Umgestürzter Baum

38. 20. Juni 2007 - 19.07 Uhr Umgestürzter Baum


Mittwoch Abend zog eine Gewitterwand über die Stadt Halle hinweg. Durch den ergiebigen Starkregen ist in der Fritz-Kießling-Straße ein größerer Ast von einem Baum abgeknickt und lag quer über der Fahrbahn. Die Feuerwehr Ammendorf wurde zur Hilfeleistung alarmiert. Wir beseitigten den Ast mit Muskelkraft, legten ihn an den Straßenrand und säuberten die Straße. Der Einsatz war schnell beendet und wir fuhren zurück in das Gerätehaus. Einsatzende um 19.36 Uhr.

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Stadtschutz

37. 17. Juni 2007 - 17.36 Uhr Stadtschutz


Sonntag Abend kurz nach 17 Uhr gingen Notrufe über einen Brand in Heide Süd bei der Leitstelle Halle ein. Bereits auf der Anfahrt konnte eine Lage auf Sicht gegeben werden. Es handelte sich um 100m² Ödland. Zeitgleich wurde noch ein zweiter Brand in einem nahe liegenden leer stehenden Haus im 1. Obergeschoss sichtbar. Der Einsatzleiter setzte Trupps zur Brandbekämpfung ein. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. In diesem Gebäude brannte Unrat. Der Einsatzeiter des Löschzuges Hauptwache forderte noch den 2. Löschzug der Südwache und den A-Dienst nach. Wieder entzündete sich unweit der ersten Brandstellen ein leer stehendes Gebäude. Diesmal brannten Autoreifen und Unrat im Keller. Dicke schwarze Rauchwolken waren über der Einsatzstelle sichtbar. Da nun beide Löschzüge im Einsatz waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf zum Stadtschutz auf die Südwache alarmiert. Die Freiwilligen Feuerwehren Neustadt und Passendorf fuhren auf die Hauptwache. Vermutlich durch Brandstiftung wurden alle Brände gelegt. Die Polizei ermittelt. Nach einer Stunde in Bereitschaft auf der Südwache ohne Einsatz, durfte der Löschzug Ammendorf wieder zurück zum Standtort fahren. Einsatzende war gegen 19.07 Uhr.

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Absicherung Feuerwerk

36. 10. Juni 2007 - 18.30 Uhr Absicherung Feuerwerk


Am Sonntag gingen in der Saalestadt die traditionellen Händelfestspiele zu Ende. An diesem Abend wurde gegen 22.15 Uhr ein Höhenfeuerwerk entzündet. Die Freiwilligen Feuerwehren des Abschnitts Süd waren zu Sicherungsmaßnahmen bei dem Feuerwerk abgestellt. Die Feuerwehr Ammendorf positionierte sich mit dem Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und dem Mannschafftransportfahrzeug in der Stadtgärtnerei am Galgenberg, um eine Gefährdung dieser auszuschließen. Vor dem Abschluss wurden durch uns sämtliche Gefahrenschwerpunkte befeuchtet. Während des Feuerwerks und danach, wurden durch die Kameraden das Gelände kontrolliert. In unserem Territorium konnten keine Feststellungen gemacht werden. Um 23.33 Uhr waren wir wieder im Gerätehaus zurück.

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Wohnungsbrand

35. 9. Juni 2007 - 20.40 Uhr Wohnungsbrand


Dieses Mal wurde der Löschzug Südwache und die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena zu einem Wohnungsbrand in die Amsterdamer Straße alarmiert. Ein Bürger bemerkte eine Rauchentwicklung aus dem Balkon aufsteigen und informierte den Notruf. Während die Rettungskräfte zum Einsatzort eilten, stellte sich heraus, dass auf diesem Balkon gerade gegrillt wurde. Nochmals informierte der Bürger die Feuerwehr über den Sachverhalt und berichtete über die falsche Wahrnehmung. Alle Feuerwehren konnten den Einsatz abbrechen. Wir kamen gerade Mal bis vor das Gerätehaus. Einsatzende um 20.47 Uhr.

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Gasgeruch

25. 24. März 2007 - 10.07 Uhr Gasgeruch


Am Samstag fand das Volleyballturnier der Feuerwehren in der Turnhalle in Lettin statt. An diesem Turnier waren 8 Kameraden der Feuerwehr Ammendorf beteiligt. Um 10.07 Uhr löste die Leitstelle Halle den Alarm für den Löschzug Südwache und die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf aus. Gemeldet war ein Gasgeruch in einem Wohnhaus in der Schmiedstraße. Der Einsatzort war unweit der Südwache und die Berufsfeuerwehr war somit schnell vor Ort. Es konnte kein Gasgeruch festgestellt werden. Die Kräfte der Ammendorfer Wehr die in der Turnhalle Lettin waren verblieben in Absprache mit der Leitstelle dort. Die restlichen Kameraden meldeten sich über die anderen Fahrzeuge Einsatzbereit, diese konnten aber ebenfalls abbrechen.

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Einsatzübung

34. 30. Mai 2007 - 17.29 Uhr Einsatzübung


Die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena führten Mittwoch Abend eine Einsatzübung in der Sekundarschule Zeitzer Straße durch. Mit dem Ziel, des selbständigen Handelns der Einsatzleitung und der Gruppenführer nach der vorgefundenen Lage, sowie das taktische Vorgehen bei der Menschenrettung, führt der Abschnitt Süd mehrmals im Jahr verschiedene Einsatzübungen durch. Geübt wurde dieses Mal ein Brandfall in einer Schule während des Schulbetriebes. Dabei ereignete sich folgendes Szenario: An diesem Tag führt die Schule einen Projekttag durch. In dem Chemieraum im 2. Obergeschoss wurden unter Verwendung einer Propangasflasche und einem Brenner die brennbaren Eigenschaften von Stoffen erprobt. Durch die Unachtsamkeit eines Schülers stürzte ein Brenner um und entzündete die Einrichtung. Die Schüler versammelten sich an den Fenstern und öffneten diese, um frische Luft rein zu lassen. Der Lehrer versuchte vergeblich die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und zog sich dabei eine Rauchvergiftung zu. Diese Lehrkraft stellte fest, dass es keine Chance gibt das Feuer aufzuhalten und rettete die Schüler. Dabei brach er bewusstlos zusammen. Fast alle Jugendlichen konnten noch schnell aus dem Brandraum ins Treppenhaus flüchten. Für ein Kind und den bewusstlosen Lehrer war es zu spät. Alle beide waren im Klassenraum gefangen und der Schüler stand am Fenster und schrie um Hilfe. Die Schüler, die den Raum verlassen konnten, informierten die Schulleitung über den Vorfall und diese löste den Hausalarm aus und setzte den Notruf ab. Durch die offen stehende Klassenraumtür drang dicker schwarzer Rauch in den Hausflur. Nach Ertönen des Hausalarms verließen alle Schüler das Schulgebäude. Durch die Rauchentwicklung im Obergeschoss verblieben zwei Lehrkräfte im gegenüber liegenden Vorbereitungsraum in dem Zimmer und legten Tücher vor die Türschlitze, um dem Rauch das Eindringen zu erschweren. Die Lehrer bemerkten den Brand erst zu spät und entschieden in den vermeintlich sicheren Raum zu verweilen bis Hilfe kommt. Währendessen trafen die drei Freiwilligen Feuerwehren, die Polizei und 2 Rettungswagen mit Sondersignal an der Einsatzstelle ein. Einige Anwohner dieser Straße standen aufgeregt auf Ihren Balkonen und stellten erst im Nachhinein fest, dass es sich um eine Übung handelt. Verängstigt mit lauten Hilferufen und von dicken Rauchschwaden umgeben, stand der Schüler im 2. Obergeschoss am Fenster. Der Einsatzleiter handelte schnell und behielt auch bei diesem Großeinsatz einen kühlen Kopf. Sofort wurde die Drehleiter auf dem Schulhof in Stellung gebracht und der Schüler mit dieser vom Fenster gerettet. In sicheren Händen der Rettungskräfte berichtete der Schüler, dass in dem Raum noch ein Lehrer lag. Die groß angelegte Rettungsaktion war bereits im vollen Gange. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut und die Trupps betraten in kompletter Schutzausrüstung die Schule. Nach der Evakuierung der Schüler auf den Sammelplatz wurde festgestellt, dass 2 Schüler und der Hausmeister nicht am Sammelplatz eingetroffen waren und neben den Personen im Brandraum noch vermisst werden. Die Feststellung über die vermissten Personen wurde sofort dem Schulleiter und dem Einsatzleiter mitgeteilt. Währendessen hatte der Angriffstrupp Ammendorf den Bandraum im 2. Obergeschoss erreicht. Hier war es wichtig, dass die Rauchschutztüren in den Fluren nach dem Betreten der Feuerwehr sofort wieder verschlossen wurden, um die Ausdehnung des giftigen Brandrauches im Haus zu verhindern. Mit einer Crashrettung wurde der bewusstlose Lehrer aus dem voll im Brand stehenden Klassenraum gerettet. Die zwei Lehrkräfte aus dem gegenüberliegenden Raum machten sich dann durch Klopfzeichen an der Tür bemerkbar, als Sie die Rettungskräfte auf der Etage hörten. Mit Fluchthauben wurden diese Lehrer umgehend durch einen Trupp der FF Büschdorf in Sicherheit gebracht. Durch mehrere Trupps aus Kanena und Ammendorf wurde das komplette Schulgebäude mit allen Räumen kontrolliert. Dabei wurden zwei weitere Schüler auf der Toilette im 1. Obergeschoss angetroffen. Diese hatten sich in Panik und unter Schock stehend in den Kabinen versteckt. Alle geretteten Personen wurden dem bereitstehenden Rettungsdienst zur ärztlichen Versorgung übergeben. Der Hausmeister war im dunklen Keller vor Schreck gestürzt und saß mit einem gebrochenen Bein im Kellerbereich. Durch die ausgedehnte Durchsuchung im Schulgebäude wurde auch der Hausmeister Patientengerecht gerettet und anschließend versorgt. Obwohl bereits alle vermissten Personen gerettet wurden waren, ging die Suche im Gebäude weiter. Während der Löscharbeiten im Brandraum verbrauchte sich der Atemluftvorrat in den Flaschen enorm. Einer, von den bereitgestellten Rettungstrupps, übernahm die Zügel bei der Brandbekämpfung und die bisher im Brandeinsatz befindlichen Kameraden wurden abgelöst. Ein weiterer Schüler und auch der letzte Schüler wurde noch vollkommen verstört auf dem Dach der Schule gefunden. Die Drehleiter mit Rettungstrage kam wieder zum Einsatz. Mit 4 Kameraden auf dem Dach konnte der nicht gehfähige Schüler aus seiner misslichen Lage befreit werden. Aus dem Brandraum kam der erleichterte Funkspruch "Feuer aus". Nach 45 Minuten waren die Vorbereitungen von eineinhalb Monaten beendet. Nachdem alles wieder zurück gebaut und auf dem Fahrzeugen verladen wurde, zogen die Übungsbeobachter erste Resultate. Die detaillierte Auswertung erfolgte im Nachgang mit den jeweiligen Wehren. Im Großen und Ganzen kann man sehr Stolz auf die Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena sein. Hier wurde gemeinsam ein schlagfestes Zusammenspiel auf die Beine gestellt.

Wir möchten uns bei allen Bedanken die Ihren Beitrag für die Ausführung dieser Übung geleistet haben. Besten Dank auch dem Schulleiter Herrn Kneissel, den Lehrern und nicht zu vergessen den Schülern. Da diese Übung Abends statt fand, mussten alle Schüler und Lehrer in Ihrer Freizeit noch einmal in die Schule kommen. Danke auch an das Deutsche Rote Kreuz für die geleistete ärztliche Versorgung und dem Schminktrupp des DRK.

Allen Kameraden der Wehren ein herzliches "Gut Wehr" und Allzeit einen unfallfreien Feuerwehrdienst.

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