Baum droht umzufallen

2. 18. Januar 2007 - 16.25 Uhr Baum droht umzufallen


Bei dem zweiten Einsatz handelte es sich um einen Akazienbaum auf der Merseburger Straße. Dort war die Zwassel gespalten und die Baumkrone drohte auf die stark befahrene Straße zu fallen. Bei Ankunft am Einsatzort war eine Fahrspur bereits durch die Polizei gesperrt. Die lose Baumkrone musste mit Hilfe der Drehleiter und einer Kettensäge entfernt werden. Daraufhin wurde zum Schutz der Einsatzkräfte und der Bevölkerung die gesamte Fahrbahn in Richtung Ammendorf gesperrt. Gegen 17 Uhr war der Baum verschnitten und die Fahrbahn von Ästen befreit. Der Verkehr wurde wieder freigegeben.

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Lose Dachteile

1. 18. Januar 2007 - 15.46 Uhr Lose Dachteile


Am Donnerstag, 18. Januar,  zog der Orkan "Kyrill" über Deutschland hinweg und schlug eine Schneise der Verwüstung. Bei Windgeschwindigkeiten über 200 km/h, begleitet von Hagel und Starkregen, knickten im Bundesgebiet zahlreiche Bäume um. Auch in der Landeshauptstadt von Sachsen Anhalt waren tausende Haushalte Stundenlang ohne Strom, weil die Hochspannungsmasten dem Orkan nicht stand hielten. Selbst ein schwerer Stahlträger wurde aus der Bahnhofhalle des Hauptbahnhofs in Berlin heraus gerissen. Hunderte Dächer und Dachluken flogen wie Blätter durch die Luft. Grosse Lastkraftwagen kippten wie Spielzeug um. Zum Glück wurde der Saalkreis und die Stadt Halle weitestgehend verschont. Nach Angaben der Berufsfeuerwehr kam es allein am 18. Januar in Halle und Saalkreis zu über 160 Einsätzen. Auch am darauf folgenden Tag musste die Feuerwehr zu zahlreichen Sturmschäden ausrücken. Während dieser Zeit wurde die Berufsfeuerwehr Halle von den 12 Freiwilligen Feuerwehren der Saalestadt unterstützt. Alle drei Drehleitern der Stadt waren im Dauereinsatz. Unser erster Einsatz war lose Dachteile in der Hanoier Straße. Bei Ankunft des Löschgruppenfahrzeuges und der Drehleiter am Einsatzort hingen zwei Traufenbleche an der Hauswand herab und flatterten im Wind. Aufgrund der Gefahr des Abreißens der Bleche, wurde sofort die Einsatzstelle weiträumig gesperrt. Durch den starken Wind würden die Bleche sonst meterweit fliegen. Zwei Trupps begaben sich auf das Dach des fünfgeschossigen Gebäudes und ein Trupp begab sich gesichert auf allen Vieren an die Dachkante. Nachdem die Bleche gesichert waren, wurden sie vom noch befestigten Teil entfernt und im Treppenhaus eingelagert. Weiter konnte momentan keine Gefahr festgestellt werden. Der Einsatz dauerte bis 16.20 Uhr.

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