Meldereinlauf

Einsatznummer: 34
Datum: 1. Juli 2009
Zeit: 20.27 Uhr - 20.55 Uhr
Ort: Am Wasserwerk 1
Einsatzart: Meldereinlauf


Mittwoch Abend wurde der Löschzug Südwache und der Abschnitt Süd zu einem Meldereinlauf in das Maya Mare alarmiert. Bei Ankunft am Einsatzort wurden wir schon von den Mitarbeitern des Schwimmbades empfangen. Nach Überprüfung der Brandmeldezentrale kontrollierte einer unserer Trupps den Bereich wo der Melder ausgelöst wurde. Der Melder war in der Küche durch eine Friteuse ausgelöst. Der Qualm war schon verzogen und es bestand keine Gefahr mehr. Die Berufsfeuerwehr setzte den Melder zurück. Bei diesem Einsatz konnten wir unter Aufsicht der Profis von der Berufsfeuerwehr den Einsatzverlauf selbstständig abarbeiten. Eine Freiwillige Wehr kommt zu selten zu der Gelegenheit bei einem Einsatz selbständig zu handeln.

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Meldereinlauf

Einsatznummer: 33
Datum: 28. Juni 2009
Zeit: 20.11 Uhr - 20.48 Uhr
Ort: Leipziger Straße
Einsatzart: Meldereinlauf


Der Abschnitt Süd wurde zusammen mit dem Löschzug der Hauptwache zu einem Meldereinlauf im Hotel Roten Ross alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort konnte die Leitstelle die Lage entspannen. Der Hotelbetreiber hatte sich telefonisch in der Leitstelle gemeldet und mitgeteilt, dass aus einer Waschmaschine etwas Rauch kam und deswegen die Melderauslösung war. Die Berufsfeuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Melder wieder zurücksetzen. Nach Ankunft sämtlicher freiwilligen Wehren konnte der Einsatz abgebrochen werden.

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Absicherung Feuerwerk

Einsatznummer: 32
Datum: 14. Juni 2009
Zeit: 19.15 Uhr - 23.55 Uhr
Ort: Galgenbergschlucht
Einsatzart: Absicherung


Am Sonntag fand, wie im vorherigen Einsatz schon erwähnt, dass Abschlusskonzert statt. An diesem Tag mussten wir 20 Uhr an einem Standort in der Nähe der Bühne bereit stehen. Auf Grund der engen Platzverhältnisse, haben wir diesmal nur die zwei wichtigen Fahrzeuge mitgenommen. Das erreichen des Stellplatzes gestaltete sich wieder schwierig. Durch den großen Besucheransturm mussten wir den Zugang erstmal komplett sperren. Die Gefahr, das ein Bürger beim Befahren der engen Straße unter die Räder kam, war zu groß. Da der Stell- und Wendeplatz der Feuerwehr mit parkenden Autos zugestellt war, mussten wir den ganzen Weg rückwärts hoch fahren. Während des Feuerwerkes sicherten mehrer Trupps die Umgebung und die Zuschauer im Bühnenbereich ab. Im Anschluss des Feuerwerkes wurde durch die eingesetzten Wehren wieder alles kontrolliert. Mehrere kleine Entstehungsbrände wurden durch die Feuerwerksfirma selber gelöscht.

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Absicherung Händelfestspiele

Einsatznummer: 31
Datum: 13. Juni 2009
Zeit: 19.30 Uhr - 23.35 Uhr
Ort: Galgenbergschlucht
Einsatzart: Absicherung


An diesem Wochenende gingen die traditionellen Händelfestspiele mit je einem Konzert am Samstag und am Sonntag zu Ende. An beiden Tagen waren wir zur Absicherung eingeteilt. An diesem Samstag waren wir zur Absicherung mit drei Fahrzeugen in der Stadtgärtnerei stationiert. Weil an beiden Abenden ein Abschlussfeuerwerk statt fand, wurden die Freiwilligen Feuerwehren zur Sicherung des Feuerwerkes eingesetzt. Wir gestalteten unseren Abend in der Stadtgärtnerei in einer gemütlichen Runde. Wir versorgten uns selber mit leckeren Bratwürstchen, die wir uns frisch auf den Grill gelegt hatten. Gegen halb elf war es dann soweit und das Feuerwerk stieg mit seiner ganzen bracht in den Himmel. Wir kontrollierten im Anschluss mehrfach das Gelände ab und konnten nichts gefährdendes feststellen. Unsere Absicherung war für diesen Abend beendet.

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Ein Toter nach Brand

Einsatznummer: 30
Datum: 6. Juni 2009
Zeit: 17.08 Uhr - 19.02 Uhr
Ort: Elsa-Brändström-Straße
Einsatzart: Brand im Hochhaus


Viele Anwohner der Elsa-Brändström-Straße 99 werden den 6. Juni 2009 wohl nicht so schnell vergessen. Schon öfters hatte es in diesem Haus gebrannt, aber noch nicht mit der Intensität und dem Ausgang wie an diesem Abend. Es war kurz nach 17 Uhr als der erste Notruf die Leitstelle Feuerwehr erreichte. Gemeldet war eine Rauchentwicklung in dem dortigen Hochhaus. Die Leitstelle alarmierte wie bei jedem gleichwertigen Einsatz den Löschzug der Berufsfeuerwehr Südwache, den A-Dienst der Hauptwache und die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena. Innerhalb der ersten Minuten nach Erreichen des ersten Notrufs, verstärkte sich die Anzahl der Notrufe auf ein Vielfaches und das Gefahrenpotential war aus den völlig unter Panik stehenden Anrufern zu erkennen. Obwohl der Löschzug der Südwache nur wenige Minuten später am Einsatzort eintraf, war die Rettung eines Mieters aus der 7. Etage nicht mehr möglich. Dieser stürzte sich unter den Augen der Schaulustigen auf der Rückseite des Hauses beim Einstreffen der Feuerwehr aus dem Fenster. Die zuerst vor Ort befindlichen Kräfte hatten alle Hände voll zu tun. Aus mehreren Etagen auf der Vorder- und Rückseite des Hausen kamen dicke schwarze Rauchwolken. Unverzüglich wurden weitere Kräfte nachgefordert. Der zweite Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde nachalarmiert und drei weitere Freiwillige Wehren wurden in Bereitschaft gesetzt. Es brannten in der 4. Etage mehrere Abstellräume im Vollbrand. Mehrere Personen standen an Fenstern und Balkonen und schrien verzweifelt um Hilfe. Es bestand die Gefahr, dass sich noch mehrere Personen aus den Fenstern stürzen. Während sich die ersten Kräfte, um die auf den Boden liegende Person kümmerten, kämpften sich weitere Trupps zum Brandraum vor. Die Rauchentwicklung und die Wärmestrahlung war enorm. Wieder machten die Mieter die Wohnungstüren auf und rannten vor Panik in das stark verqualmte Treppenhaus. Die Leiststelle informierte die Ammendorfer Wehr, das dringend die Drehleiter benötigt wird. Zu diesem Zeitpunkt fuhren alle Ammendorfer Fahrzeuge zum Einsatzort. Wir stellten sofort 3 weitere Trupps unter Atemschutz bereit und wurden auch umgehend vom Einsatzleiter eingesetzt. Die Büschdorfer Wehr kontrollierte das Treppenhaus und wir zogen das Brandgut auseinander und löschten die Glutnester ab. Im Einsatzverlauf waren 93 Kräfte der Feuerwehr mit 19 Fahrzeugen an diesem Einsatz gebunden. Leider mussten wieder mehrere Personen mit Rauchgasvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert werden.

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Angebranntes Essen

Einsatznummer: 29
Datum: 5. Juni 2009
Zeit: 23.06 Uhr - 23.15 Uhr
Ort: Turmstraße
Einsatzart: Rauchentwicklung


In der Nacht von Freitag zu Samstag wurden die Kräfte der Feuerwehr Halle zu einer Rauchentwicklung in die Turmstraße alarmiert. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Südwache, sowie die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena eilten zur Einsatzstelle. Durch die Berufsfeuerwehr wurde festgestellt, dass es sich hier um angebranntes Essen handelte. Der Einsatz war beendet und die Freiwilligen Wehren konnten zurück fahren.

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Schwerer Wohnungsbrand

Einsatznummer: 28
Datum: 31. Mai 2009
Zeit: 03.54 Uhr - 06.16 Uhr
Ort: Freiimfelder Straße
Einsatzart: Schwerer Wohnungsbrand


Sonntag früh wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena, sowie der Löschzug der Berufsfeuerwehr Südwache zu einem Wohnungsbrand in die Freiimfelder Straße alarmiert. Als der Löschzug Südwache wenige Minuten später in die Freiimfelder Straße einbog, konnte schon auf der Anfahrt der Flammenschlag aus mehreren Fenstern erkannt werden. Da nicht auszuschließen war, dass sich noch Personen in den Brandräumen befinden, wurde sofort eine umfangreiche Rettungs- und Brandbekämpfungsaktion gestartet. Im Einsatzverlauf wurde mit 3 C-Rohren vorgegangen. Der Beißende Rauch breitete sich schnell im ganzen Haus aus. Viele Hausbewohner suchten Zuflucht an den geöffneten Fenstern. Die Leitstelle benötigte aus unserem Zug dringend die Drehleiter. Da sich diese momentan in der Werkstatt befand, wurde schnell gehandelt und ein weitere Drehleiter der Berufsfeuerwehr Hauptwache zum Einsatzort entsandt. Die Feuerwehr Büschdorf war schon an der Einsatzstelle eingetroffen und unterstützte tatkräftig mit mehreren Trupps die Arbeiten der Südwache. Wir bekamen den Anfahrtsweg über Berliner Straße. Nach unserem Eintreffen wurde die Mannschaft vom MTW am Löschgruppenfahrzeug abgesetzt und der Mannschaftstransporter fuhr zum Einsatzgeschehen vor. Die war notwendig um die Unterkunft und Betreuung von geretteten Personen sicher zu stellen. Wir stellten sofort einen Reservetrupp mit voller Ausrüstung in Bereitschaft auf. Durch einen Trupp wurde die Wasserversorgung mit einem weiteren Standrohr sichergestellt. Durch die Berufsfeuerwehr wurde mit Hilfe eines Überdruckbelüfters der Rauch aus dem Gebäude entfernt. Unser Angriffstrupp ging nun in die Brandwohnung zur Restablöschung vor. Zwei weitere Ammendorfer Atemschutztrupps rüsteten sich aus und standen aus Reserve zur Verfügung. Über die Drehleiter wurden die verängstigten Bürger beruhigt und ins Freie gerettet. Insgesamt wurden im Einsatzverlauf 14 Personen aus dem Haus gerettet. Leider mussten 4 Personen mit verdacht auf Rauchgasvergiftung in die örtlichen Krankenhäuser eingewiesen werden. Während unser Angriffstrupp mit der Restablöschung in der Wohnung beschäftigt war, kontrollierte der Trupp TLF die angrenzenden Wohnungen nach Personen und verschaffte dem Einsatzeiter einen Überblick über die Anordnung der Räumlichkeiten im Objekt. Da verschiedene Türen keine Klinken hatten, rückte der Wassertrupp vom LF mit Werkzeug zum Trupp TLF vor. Jetzt konnten alle Räume überprüft werden. Personen wurden keine mehr im Gebäude gefunden. Ein Papagei wurde in einem der hintersten Zimmer in der Nachbarwohnung entdeckt. Da dieser Raum nicht mit Brandgasen belastet war, konnte der Vogel in der Wohnung verbleiben. Währenddessen wurden in unserem Mannschaftstranporter rettungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt und eine Person vom Rettungsdienst versorgt. Im Anschluss zum Einsatz mussten noch alle Atemschutzgeräte getauscht werden um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge zu gewährleisten.

Fotos: Dirk Apostel und Oliver Schmidt

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Wohnungsbrand

Einsatznummer: 27
Datum: 29. Mai 2009
Zeit: 22.13 Uhr - 22.33 Uhr
Ort: Th.-Weber-Straße
Einsatzart: Wohnungsbrand


Am späten Freitag Abend wurde ein Wohnungsbrand in der Theodor-Weber-Straße auf der Silberhöhe gemeldet. Der Abschnitt Süd und die Südwache waren auf dem Weg zum Einsatzort. Die Fahrzeuge der Ammendorfer Wehr kamen kurz nach dem Löschzug der Berufsfeuerwehr an. Eine Rauchentwicklung im Treppenhaus war zu erkennen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich wieder um angebranntes Essen handelte. Die noch auf der Anfahrt befindlichen Freiwilligen Büschdorf und Kanena konnten den Einsatz abbrechen. Alle Ammendorfer Fahrzeuge waren wieder voll Besetzt und verließen nach kurzer Bereitschaft den Einsatzort. Gegen 22.33 Uhr erreichten wir wieder den Standort Ammendorf.

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Rauchentwicklung

Einsatznummer: 26
Datum: 27. Mai 2009
Zeit: 17.55 Uhr - 18.03 Uhr
Ort: Am Sommerbad
Einsatzart: Rauchentwicklung


Am Sommerbad wurde aus einer Wohnung austretender Rauch bemerkt. Sofort informierten die Bürger über Notruf die Leitstelle. Ohne zu zögern wurde der Abschnitt Süd und der Löschzug Südwache alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte die Lage entspannt werden. Der Mieter der Wohnung war eingeschlafen und das Essen war angebrannt. Die Berufsfeuerwehr führ zum Einsatzort durch und die Freiwilligen konnten abbrechen. Bei diesem Einsatz konnte eine Einsatzbeteiligung von mehr als 20 Kameraden verzeichnet.

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Stadtschutz

Einsatznummer: 25
Datum: 22. Mai 2009
Zeit: 00.10 Uhr - 01.55 Uhr
Ort: Hauptwache
Einsatzart: Stadtschutz


In der Nacht nach dem Männertag, wurden die Kameraden der freiwilligen Ammendorf, Passendorf, Neustadt und Nietleben zur Besetzung der Berufsfeuerwehr Hauptwache alarmiert. Der Grund war, dass bereits ein Großeinsatz zur Rettung einer Person im Gang war. An den Klausbergen ist nach Angaben eines Zeugen eine Person einen Abhang herunter gestürzt und nicht wieder aufgetaucht. Der Zeuge alarmierte über Notruf die Feuerwehr. Die am Unglücksort befindliche Berufsfeuerwehr leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Durch die stark bewachsene Landschaft und der völligen Dunkelheit wurden zusätzlich noch die freiwilligen Wehren Trotha, Lettin und Dölau alarmiert. Diese unterstützten bei der Suche und leuchteten die Umgebung aus. Leider konnte die Person nicht gefunden werden und die Suche wurde nach Stunden erfolglos abgebrochen. Die Fahrzeuge der Feuerwehr Ammendorf waren kurz vor 2 Uhr wieder zurück im Gerätehaus.

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