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Meldereinlauf

Einsatznummer: 106
Datum: 17. Oktober 2010
Zeit: 06.26 Uhr - 06.48 Uhr
Ort: Franz-Meye-Straße
Einsatzart: Meldereinlauf


In den frühen Morgenstunden wurde der Abschnitt Süd und die Berufsfeuerwehr zu einen Meldereinlauf nach Halle - Büschdorf alarmiert. Im dort befindlichen Pflegeheim in der Franz-Meye-Straße löste zum wiederholten mal die Brandmeldeanlage aus. Aufgrund des Feueralarmes und des Gefahrenpotentiales in diesem Objekt, wurden die entsprechenden Kräfte alarmiert. Die Südwache kontrollierte das Objekt ohne Feststellung. Die Ammendorfer Fahrzeuge konnten den Einsatz abbrechen. Die Freiwillige Feuerwehr Büschdorf und Kanena wurden am Einsatzort nicht mehr benötigt und brachen ebenfalls ab.

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Rauchentwicklung

Einsatznummer: 105
Datum: 13. Oktober 2010
Zeit: 7.51 Uhr - 08.36 Uhr
Ort: Karl-Liebknecht-Platz
Einsatzart: Rauchentwicklung


Während der Bereitschaft auf der Hauptwache wurde eine Rauchentwicklung auf einem Spielplatz gemeldet. Das Tanklöschfahrzeug Ammendorf wurde zu diesem Einsatz alarmiert. Am Einsatzort konnte außer einem kleinen Haufen Asche nichts mehr entdeckt werden. Das Gelände wurde kontrolliert. Nachdem nichts weiter festgestellt wurde, konnten die Kräfte zurück zur Hauptwache.

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Stadtschutz

Einsatznummer: 104
Datum: 13. Oktober 2010
Zeit: 6.55 Uhr - 09.40 Uhr
Ort: Hauptwache
Einsatzart: Stadtschutz


Am frühen Dienstag morgen informierten Justizbeamte die Leitstelle der Feuerwehr über einen Brand im Dachbereich einer Halle. Umgehend wurde der Löschzug der Hauptwache und der A-Dienst in die Vollzugsanstalt alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr wurden diese in dem Objekt in Empfang genommen und eingewiesen. Es waren Flammen im Rinnenbereich zu erkennen. Zur Lageerkundung und Brandbekämpfung wurde ein Trupp über die Drehleiter und ein weiterer Trupp zum Innenangriff eingesetzt. Die Erkundung hatte einen Brand in der Halle ergeben. Die Kräfte und Mittel waren zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend. Der zweite Löschzug der Stadt Halle, mit Standort Südwache, wurde zur Verstärkung alarmiert. Die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Lettin, Trotha und Dölau wurden zur Bereitschaft und zum Stadtschutz auf die Hauptwache beordert. Währenddessen lief die Brandbekämpfung auf Hochtouren. Es wurden ca. 80 m² Fußboden in der Halle mit Hilfe der Kettensäge aufgenommen. Die Bereitschaft verlief ohne große Vorkommnisse. Das TLF Ammendorf fuhr gegen 7.50 Uhr zu einer Rauchentwicklung auf den Spielplatz. Nach 9 Uhr konnte die Bereitschaft aufgehoben werden. Einen Dank an alle Kameraden und deren Arbeitgeber, die die Interessen der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen und so den abwehrenden Brandschutz der Stadt sicher stellen. Alle Ammendorfer Fahrzeuge konnten mit insgesamt 17 Kameraden besetzt werden.

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Wohnungsbrand

Einsatznummer: 103
Datum: 9. Oktober 2010
Zeit: 21.44 Uhr - 22.05 Uhr
Ort: Ellernstraße
Einsatzart: Wohnungsbrand


Samstag Abend wurde der Löschzug Südwache und die Wehren Ammendorf, Kanena und Diemitz nochmals zum Einsatz alarmiert. In der Ellernstraße in Beesen wurde ein Wohnungsbrand gemeldet. Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr brannte eine Baracke in Vollbrand. Im Einsatzverlauf wurden 2 C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Das Umfeld wurde auf weitere Brandstellen und Personen kontrolliert. Diese ergab zum Glück kein positives Ergebnis. Die Berufsfeuerwehr bestellte die Freiwilligen Wehren ab. Diese durften dann wieder auf der Einsatzfahrt abbrechen. Bei der Restablöschung mussten noch mehrere Quadratmeter Zwischenwand aufgenommen werden, um alle Glutnester abzulöschen. Der Einsatz wurde gegen 23.10 Uhr durch die BF erfolgreich abgeschlossen und der Einsatzort der Polizei übergeben.

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Dachstuhlbrand

Einsatznummer: 102
Datum: 9. Oktober 2010
Zeit: 14.32 Uhr - 14.52 Uhr
Ort: Turmstraße
Einsatzart: Dachstuhlbrand


Ein gemeldeter Dachstuhlbrand in der Turmstraße war der Auslöser für den Großeinsatz von Halles Feuerwehren. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Südwache, A-Dienst Hauptwache und die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Diemitz und Kanena wurden alarmiert. Am Einsatzort konnte zunächst nichts erkannt werden. Die Berufsfeuerwehr ging zur Lageerkundung über die Drehleiter vor. Eine kleine, bereits abgelöschte, Brandstelle konnte entdeckt werden. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Die Freiwilligen Wehren konnten wieder abbrechen.

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Hochwasser in Jessen

Einsatznummer: 101
Datum: 5. Oktober 2010
Zeit: 06.00 Uhr - 21.30 Uhr
Ort: Stadt Jessen
Einsatzart: Hochwassereinsatz


Die Uhr hatte gerade Sechs geschlagen und die nächtliche Dunkelheit sich noch nicht verzogen, als zwölf Ammendorfer Kameraden sich in der Fliederwegkaserne trafen. Grund für dieses frühe Erscheinen war eine, am späten Vorabend kurzfristig an die Ortswehrleiter herausgegebe Information, dass aufgrund der kritischen Hochwasserlage an der Schwarzen Elster Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren ins Katastrophengebiet entsendet werden sollten. Gegen 6.30 Uhr wurden alle freiwilligen Helfer der Ortswehren auf der Hauptwache in die möglicherweise bevorstehenden Aufgaben und den Ablauf des Tages eingewiesen, sodass sich eine halbe Stunde später 39 Mann mit zwei Löschgruppenfahrzeugen, drei Mannschaftstransportwagen und dem LKW der Berufsfeuerwehr auf den Weg nach Jessen bei Wittenberg begaben. Dort stagnierte laut den neuesten Nachrichten der Pegel der Schwarzen Elster bei drei Metern, weite Teile des Umlandes waren überschwemmt und einige Dämme drohten ob des dauerhaften Durchweichens instabil zu werden. Nach fast zweistündiger Fahrt trafen wir am Gerätehaus der Feuerwehr Jessen ein und bezogen dort unseren Bereitstellungsraum. Die Wartezeit wurde zum Nachtanken der Fahrzeuge und der eigenen körperlichen Reserven mit einem kleinen Frühstück genutzt, bis wir 10.50 Uhr unseren Einsatzbefehl erhielten und in Richtung Waltersdorf abrückten. Bereits auf der Anfahrt zeigte sich ein Großteil der Überschwemmungsfolgen: Straßenteile konnten wegen Überflutung nur in Schrittgeschwindigkeit passiert werden, Felder glichen eher einer Seenlandschaft und viele Wohnhäuser besaßen unfreiwillig Wassergrundstücke. Im Ortsteil Löben angekommen, bekamen die beiden Löschgruppenfahrzeuge einen Standort an einer Brücke über der Schwarzen Elster zugewiesen und sollten das Wasser auf der Landseite des dortigen Deiches in den Fluss pumpen. Nach einer kurzen Deichbegehung blieben neun Mann zur Aufsicht über den Pumpbetrieb vor Ort und den weiteren 30 Helfern kam die die Aufgabe zuteil in Kremitz Sandsäcke zu füllen. Durch einen kräftigen Kesselgulasch gestärkt, gingen wir so schnell zu werk, dass die Radlader mit dem Abtransport der Sandsäcke kaum hinterherkamen. Diese sollten andernorts auf Boote verladen oder aber mit einem Hubschrauber der Bundeswehr zu ihren Bestimmungsorten gebracht werden. Mehrmals zog auch ein Tornado-Flugzeug der Bundeswehr zur Luftaufklärung der Schadenslage seine Kreise am Himmel. Circa 15 Uhr beendeten wir die Sandsackfüllarbeiten und stießen wieder zu den Kameraden an den beiden immer noch fleißig pumpenden LFs. Mittels eines Bundeswehr-Hubschraubers wurden dort Sandsäcke auf der Brücke abgeworfen und konnten nun zum Abdichten zahlreicher Sickerstellen entlang des Deiches verwendet werden. Diese Arbeiten waren unbedingt notwendig, um ein Wegspülen von Dammmaterial und damit ein Brechen des Dammes zu verhindern. Parallel halfen wir Anwohnern, deren Keller und Hof unter Wasser stand, mit unseren Tauchpumpen aus. Die voll gelaufenen Räume konnten jedoch nicht vollständig trocken gelegt werden, da zum einen nachlaufendes Wasser dies verhinderte und zum anderen, um die Statik der betagten Häuser nicht zu gefährden. Um circa Viertel Sieben stellten wir den Lenzbetrieb der Fahrzeugpumpen ein, die Tauchpumpen waren bereits zurückgenommen und bereiteten Fahrzeuge und Mannschaft für die Heimfahrt vor. Das THW sollte unsere Einsatzstelle übernehmen. Als Resümee des Tages sind 1500-2000 gefüllte Sandsäcke zu nennen, ca. 60.000 Liter aus Wohnraum abgepumptes Wasser, knapp 1,2 Millionen Liter über Fahrzeugpumpen gefördertes Wasser und viele frohe Gesichter der Anwohner, die für unsere Hilfe sehr dankbar waren.

Text/Foto: Jan Wolf

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Zimmerbrand

Einsatznummer: 100
Datum: 3. Oktober 2010
Zeit: 16.13 Uhr - 16.58 Uhr
Ort: Wittestraße
Einsatzart: Zimmerbrand


Am Samstag Nachmittag waren die Kameraden der Ammendorfer Wehr auf dem Gelände vom Toom Baumarkt auf der Silberhöhe. Wie jedes Jahr fand auch dieses mal eine großen Familien- und Stadtteilfest in Zusammenarbeit mit dem E-Center statt. Die Kameraden erklärten die Technik und demonstrierten die Ausrüstung. Gegen 16 Uhr war eine Vorführung in Form einer Rettungsübung durchgeführt wurden. Die Kameraden zeigten den Umgang mit der Drehleiter und das Retten von Personen aus Höhen. Die Übung musste vorzeitig abgebrochen werden. Ein gemeldeter Wohnungsbrand in der Witte Straße stand auf dem Funkmeldeempfänger. Die Kameraden packten alles zusammen und führen zum Einsatzort. Die Restkräfte rückten wenige Minuten später aus der Kaserne aus. Kurz nach der Berufsfeuerwehr angekommen, stellten wir ein Trupp in Bereitschaft. Die anrückenden Wehren Büschdorf und Reideburg verblieben am Sammelpunkt. Es brannte ein Boiler in der Küche. Personen waren nicht mehr in der Wohnung. Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr schnell gelöscht. Das Haus wurde anschließend belüftet und die Freiwilligen konnten zurück fahren.

Fotos: Ronald Petsch und Thomas Berndt

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Verkehrsunfall

Einsatznummer: 99
Datum: 28. September 2010
Zeit: 08.23 Uhr - 09.49 Uhr
Ort: A14 Abfahrt B100
Einsatzart: Verkehrsunfall


Wir waren gerade an dem vorhergehenden Einsatzort angekommen, als ein Notruf über ein Verkehrsunfall in der Leitstelle Halle einlief. Es wurde von mehreren PKW's mit verletzten Personen berichtet. Der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Halle, Freiwillige Wehren aus dem Saalkreis und wir wurden alarmiert. Wir waren schnell auf der Autobahn und fuhren Richtung Einsatzort. Die Unfallstelle war von Weiten her ersichtlich. Diese befand sich genau an der Abfahrt zur B100. Wir waren die ersten Rettungskräfte vor Ort. Am Einsatzort angekommen bot sich ein schlimmes Bild. Zwei vollkommen zerstörte PKW und ein LKW standen an der Leitplanke. Der vordere PKW stand rund 100 Meter weiter entfernt. Wir sicherten sofort die Einsatzstelle, um die Gefährdung der eigenen Kräfte zu minimieren. Der Gruppenführer und der Melder gingen zur Lageerkundung vor. Aus dem ersten Frack konnte eine männliche Person durch unsere Kräfte gerettet und betreut werden. Während der Lageerkundung setzte der Rettungshubschrauber zur Landung auf der Autobahn an. Eine weibliche Person konnte ebenfalls verletzt, durch uns, aus dem zweiten Fahrzeug gerettet werden. Der gerade gelandete Notarzt unterstützte die Rettungsarbeiten. Beide Personen mussten in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert werden. Der Brandschutz wurde durch uns sichergestellt und die Batterien abgeklemmt. Es war nicht einfach in den völlig deformierten Fahrzeugen die Batterien zu finden. Sämtliche Betriebsflüssigkeiten, wie Motorenöl, liefen auf die Fahrbahn. Zwischenzeitlich traf auch die Verstärkung der Berufsfeuerwehr ein. Wir brachten noch Ölbindemittel auf und säuberten die Fahrbahn von herumliegenden Fahrzeugteilen. Die Berufsfeuerwehr musste noch mit Ölbindemittel unterstützen, weil unseres bei weiten nicht ausreichend war. Alle Fahrzeuge wurden komplett nach weiteren Personen kontrolliert. Zum Glück war der Kindersitz auf der Rückbank leer.

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Straße unter Wasser

Einsatznummer: 98
Datum: 28. September 2010
Zeit: 07.50 Uhr - 12.31 Uhr
Ort: Ortslage Tornau
Einsatzart: Straße unter Wasser


Die lang anhaltenden Regenfälle in den letzten Tagen, hielten die Feuerwehren der Saalestadt und dem Saalkreis tagelang in Atem. Überall überschwemmte Straßen und voll gelaufene Keller. In den frühen Morgenstunden rückten die Ammendorfer und die Kanenaer Kameraden in die Ortslage Tornau aus. Auf dem Autobahnzubringer Richtung Dresden sollte Wasser stehen. Am Einsatzort abgekommen verschafften sich beide Gruppenführer eine Lage. Im Kreuzungsbereich stand die Straße auf ca. 15 Zentimeter unter Wasser. Während der Lageerkundung musste unser Löschgruppenfahrzeug zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn. Das Tanklöschfahrzeug und das TSF-W von Kanena verblieben an der Einsatzstelle. Mit zwei Pumpen wurde über Stunden die Fahrbahn vom Wasser befreit. Die Autobahn Zu- und Auffahrt musste gesperrt werden. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Kanenaer Wehr wurde der Einsatz reibungslos beendet.

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Explosion in der Schule

Einsatznummer: 97
Datum: 25. September 2010
Zeit: 08.49 Uhr - 13.15 Uhr
Ort: Rossbachstraße
Einsatzart: Deckeneinsturz nach Explosion


e10.09.25.01Großalarm in Halle. Über einhundert Einsatzkräfte eilten zum Unglücksort. Doch zum Glück handelte es sich hierbei, um eine seit langen geplante Katastrophenschutzübung. Unter dem Decknamen „Bruchfeld 2010“ entstand eine der größten Rettungsaktion. Rettungskräfte und Mittel aus den verschiedensten Organisationen wurden alarmiert. Dazu gehörten unter anderem die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena, die Höhenrettungsgruppe der BF, SEG, Betreuungszug DRK, Sanitätszug ASB, Sanitätszug MHD, THW, Rettungshunde DLRG, Kreisauskunftsbüro DRK, städtische Krankenhäuser und Notfallaufnahmen, die ELSA als Leitungsgruppe vor Ort, Arbeitsgruppe im SAE, Polizei und viele Fachberater und Beobachter. Nicht zu vergessen die Schminkgruppe des DRK. Ohne diese, die vielen Verletzten, nicht so detailgetreu vorbereitet wurden wären. Es war Samstag der 25. September 2010, als sich durch Bauarbeiten in der Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ in der Rossbachstraße eine Explosion ereignete. Durch die Explosion kam es zu einer Vielzahl an Schwerstverletzten und mehreren Leichtverletzten. In dem Schulgebäude hielten sich zu diesem Zeitpunkt 3 Schulklassen auf. Eine Schulklasse wurde in dem betroffenen Klassenraum in der 2. Etage verschüttet. Ein Zugang über das Treppenhaus war nicht mehr möglich. Die anderen 2 Klassen konnten sich in Sicherheit bringen. Die Rettungsaktion lief nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte sofort an. Die Berufsfeuerwehr Südwache war als erstes vor Ort und wurde von dem Schulleiter in Empfang genommen. Eine Übersicht der betroffenen Klasse mit Anzahl und Name der Schüler wurde übergeben. Weitere Führungskräfte der Berufsfeuerwehr trafen am Unglücksort ein. Es wurde eine Einsatzleitung mit mehreren Abschnitten gebildet. Die Südwache begann nach der Lageerkundung mit der Rettung der verschütteten Schüler. Der einzige Rettungsweg war die Drehleiter, die auf dem Schulhof in Stellung gebracht wurde. Alle vier Fahrzeuge der Ammendorfer e10.09.25.02Wehr trafen nach wenigen Minuten ebenfalls am Einsatzort ein. Wir wurden dem Abschnitt „Rettung“ zugeordnet. Nach der Lageerkundung und der Absprache mit dem Abschnittsleiter, brachten wir die zweite Drehleiter in Stellung. In der Anfangsphase war es wieder stressig. Zwei Trupps betraten über die Drehleiter den betroffenen Klassenraum. Zusammen mit der Südwache wurde sich ein Überblick über die Lage im Raum und dem Gesundheitszustand der Schüler gemacht. Das Bild im Raum war dramatisch. Insgesamt waren 27 Schüler und ein Lehrer unter den Trümmern verschüttet. In mühevoller Arbeit wurden die Schüler nach Ihrem Verletzungsmuster der Reihenfolge nach gerettet und über die Drehleitern aus dem Gebäude geholt. Der bereitstehende Rettungsdienst und Notarzt übernahm die Verletzten. Wir transportierten die Verletzten zum Behandlungsplatz. Zeitgleich waren 8 Trupps im Einsatz. Die Freiwilligen Wehren Büschdorf und Kanena wurden ebenfalls alarmiert. Diese bereiteten in einem guten Zusammenspiel mit allen Organisationen den Behandlungsplatz auf. Der von der Flughafen Feuerwehr Leipzig bereitgestellte MANV Container umfasste Zelte und Behandlungsplätze für eine größere Anzahl von Verletzten. Alle Personen konnten gerettet werden. Nach der Erstbehandlung am Einsatzort wurden diese in die nahe gelegenen städtischen Krankenhäuser gefahren. Die Übung mit über 170 Einsatzkräften war zusammenfassend mit Gut bewertet wurden.

 

 

 

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