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Einsatzübung

Einsatznummer: 86
Datum: 15. Juli 2010
Zeit: 17.34 Uhr - 18.25 Uhr
Ort: An der Fliederweg Kaserne 17
Einsatzart: Einsatzübung


Donnerstag Abend überprüfte die Berufsfeuerwehr durch eine Einsatzübung den Wissenstand der Kameraden. Um 17.34 Uhr wurde ein Hilfeleistungseinsatz für die Ortswehr Ammendorf ausgelöst. Gemeldet war ein Verkehrsunfall am Polizeirevier wobei ein PKW gegen eine Wand gefahren ist. Die Kameraden rückten zur simulierten Einsatzstelle aus. An der Einsatzstelle wurde neben dem verunfallten PKW ein Behälter entdeckt, aus dem eine Flüssigkeit auslief. An dem Fahrzeug selber waren orange Warntafeln angebracht. Die Einsatzstelle wurde im Umkreis von 50 Metern weiträumig abgesperrt. Der Angrifftrupp ging unter Atemschutz zur Lagererkundung und Menschenrettung zum PKW vor. Ein weiterer Trupp hatte sich als Rettungstrupp ausgerüstet. Alle notwendigen Rettungsmittel wurden bereitgestellt. Der vorgehende Trupp meldete die Stoffnummer von der Aufschrift des Behälters. Parabel wurde sich um die Person im PKW gekümmert. Die Übungsbeobachter hatten an dieser Stelle die Übung beendet. Die Erkennung der Lage und die Einleitung der richtigen Einsatzaufträge sowie das notwendige Handeln wurden vom Übungsleiter erkannt. Eine anschließende Auswertung lies die Herzklopfen aller Teilnehmer wieder normalisieren. Die Übung wurde vom Übungsleiter mit Gut bewertet. Für das nächste mal sollte eine 3-fache Löschbereitschaft sichergestellt werden.
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Gefahrguteinsatz

Einsatznummer: 85
Datum: 12. Juli 2010
Zeit: 21.39 Uhr - 22.44 Uhr
Ort: Ellernstraße
Einsatzart: Gefahrguteinsatz


Ein in einem Wohngebiet abgestellter Gefahrguttransporter löste am Montag Abend einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Anwohner meldeten ein ausströmendes Gas aus den Transporter. Der Gefahrgutzug der Stadt Halle und die Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena wurden alarmiert. Der Einsatzort wurde durch die Freiwilligen Wehren weiträumig abgesperrt. Es handelte sich um ca. 8000m³ tiefgekühlten Sauerstoff, welcher aus dem Überdruckventil ausströmte. Es wurde eine Löschbereitschaft hergestellt und mit Gasmessgeräten der Bereich kontrolliert. Das Gas konnte bis zum Normaldruck kontrolliert abgelassen werden. Das Fahrzeug wurde entfernt.

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Brand im Trafohaus

Einsatznummer: 84
Datum: 7. Juli 2010
Zeit: 19.37 Uhr - 20.07 Uhr
Ort: Turiner Eck
Einsatzart: Band im Trafohaus


Ein großer Stromausfall hat heute weite Teile der Südstadt lahm gelegt. Grund für den Stromausfall war ein Brand in einer Trafostation im Turiner Eck. Anwohner sahen Rauch aus den Belüftungsöffnungen kommen und informierten die Feuerwehr. Der Löschzug Südwache und der Abschnitt Süd wurde alarmiert. Die Ammendorfer Wehr kam zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr am Einsatzort an. Eine leichte Rauchentwicklung konnte noch festgestellt werden. Durch die Berufsfeuerwehr wurde eine Löschbereitschaft hergestellt. Die Ammendorfer Wehr stelle 2 Reservetrupps bereit. Die Einsatzkräfte haben auf den Stördienst der Energieversorgung gewartet. Dieser wurde benötigt, um den Zugang zu gewährleisten. Das Feuer war bereits aus. Es waren Kabel verschmort. Die Freiwilligen Wehren konnten wieder zurück fahren.

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PKW im Wasser

Einsatznummer: 83
Datum: 3. Juli 2010
Zeit: 19.51 Uhr - 22.33 Uhr
Ort: Planenaer Landstraße
Einsatzart: PKW im Wasser


Die Freiwillige Feuerwehr Ammendorf wurde zu einem mysteriösen Einsatz an der ICE Neubaustrecke in Planena alarmiert. Der Besitzer eines PKW meldete, dass sein Auto in einem Teich liegt. Auf dem Anfahrtsweg zur Einsatzstelle wurden wir von der Polizei in Empfang genommen und folgten dieser zum Einsatzort. Es ging die lange Baustraße entlang bis zum Teich. Die Einsatzlage war unklar. Der Besitzer vermisste sein Auto und vermutete, dass es im Teich liegt. Im laufe der Lageerkundung und der Vernehmung der Polizei kamen verschiedene Theorien auf, welche mit dem Verschwinden des Fahrzeuges zu tun haben könnten. Der Besitzer war verwirrt und berichtete noch von einer zweiten Person. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass diese Person noch im Auto im Wasser ist. In der näheren Umgebung des Einsatzortes befanden sich mehrere solcher Teiche. Am ersten Teich konnten wir leichte Aufwirbelungen der Steine im Randbereich erkennen. Wir brachten das Schlauchboot in Stellung und kontrollierten den Teich am Grund ab. Weitere Kräfte kontrollierten die Umgebung nach benachbarten Teichen und Gräben. Im Einsatzverlauf wurde das  Schlauchboot in weitere Teiche umgesetzt. Es konnte nichts gefunden werden. Über die Polizei wurde überprüft, ob Familienangehörige das Fahrzeug hatten oder ob es vor der Haustür stand. Nach stundenlanger Suche hatten wir mit Absprache der Polizei den Einsatz bei Anbruch der Dämmerung abgebrochen. Bei diesem Einsatz waren 24 Kameraden der Ammendorfer Wehr im Einsatz.

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Ödlandbrand

Einsatznummer: 82
Datum: 3. Juli 2010
Zeit: 15.03 Uhr - 16.01 Uhr
Ort: Bahnstrecke Halle-Merseburg
Einsatzart: Ödlandbrand


Ein Zug war auf der DB Hauptstrecke Halle-Merseburg-Erfurt unterwegs, als eine Bremse am Hänger heiß lief. Die entstandenen Funken setzten das, am Bahndamm befindliche, Gras in Brand. Ein Fahrzeug der Südwache sowie die Ammendorfer Wehr wurden alarmiert. Die Anfahrt zum Einsatzort war schwer zu finden. Die Berufsfeuerwehr fuhr alle möglichen Zufahrten ab, um das Feuer zu lokalisieren. Mit Hilfe der Bundespolizei und dem Notfallmanager der DB wurde der Einsatzort gesucht. Wir fuhren dann zusammen mit der Südwache einen Feldweg, kurz vor Korbetha in Richtung der Bahngleise, ab. Die Bundespolizei kontrollierte weiter in Richtung Merseburg. Der Einsatzort wurde weit entfernt gefunden und befand sich in einem anderem Landkreis. Die Leitstelle Merseburg wurde informiert und alarmierte weitere Kräfte. Die Halleschen Wehren konnten den Einsatz beenden. Auf dem engen Feldweg ist das Fahrzeug der Südwache beim Wenden stecken geblieben. Mit vereinten Kräften konnte unser Tanklöschfahrzeug das Fahrzeug der Südwache befreien. Ein gutes Zusammenspiel beider Wachen.

Fotos: Christian Pirstat und Dirk Apostel

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Ödlandbrand

Einsatznummer: 81
Datum: 1. Juli 2010
Zeit: 15.40 Uhr - 16.20 Uhr
Ort: Reideburger Straße
Einsatzart: Ödlandbrand


Die Bereitschaft war gerade aufgehoben und die Kameraden auf dem nach Hause Weg, als die Berufsfeuerwehr Unterstützung bei einem Ödlandbrand benötigte. Anwohner meldeten eine größere Fläche. Die Wehren Diemitz, Büschdorf und das Tanklöschfahrzeug von Ammendorf wurden alarmiert. Gemeinsam konnte alles gelöscht werden.

Fotos: Dirk Apostel

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Stadtschutz

Einsatznummer: 80
Datum: 1. Juli 2010
Zeit: 11.11 Uhr - 15.30 Uhr
Ort: An der Fliederweg Kaserne 20
Einsatzart: Stadtschutz


Die heißen Sommertage geben der Feuerwehr keine Pause zum durchatmen. Seid einigen Tagen ereignen sich immer wieder Einsätze, die mit hohen personellem Aufwand verbunden sind. Am heutigen Tag hatte sich gegen 11 Uhr ein Feuer in der Sortieranlage auf der Mülldeponie in Döllnitz entzündet. Das heiße und windige Wetter hatte beste Vorrausetzung geboten, um dem Feuer fördernd zu wirken. Es hatten Kunststoffabfälle und Müll im Vollbrand gestanden. Eine dicke schwarze Rauchwolke war weit über der Saalestadt sichtbar. Der Einsatzort gehörte aber zu einem anderen Landkreis. Sämtliche Wehren aus dem Saalkreis und Umgebung wurden alarmiert. Die ersten Kräfte vor Ort benötigten dringend weiter Kräfte und Mittel. Es wurden sämtliche Schaummittelreserven angefahren und alle Tanklöschfahrzeuge wurden alarmiert. Die Stadt Halle entsandte zur Unterstützung Kräfte der Berufsfeuerwehr mit ABC-Erkundungsfahrzeug und weiteren Kräften. Die mobile Einsatzleitung wurde vor Ort in Stellung gebracht. Um die Sicherheit der Bürger der Stadt zu gewährleisten, wurde die Ammendorfer Wehr in Bereitschaft versetzt. Wir konnten mit 3 Fahrzeugen und 13 Kameraden zur Verfügung stehen. Zum Glück war alles ruhig und wir wurden nicht benötigt.

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Kranumsturz an ICE-Strecke

Einsatznummer: 79
Datum: 29. Juni 2010
Zeit: 10.54 Uhr - 12.07 Uhr
Ort: Planenaer Landstraße
Einsatzart: Umgestürzter Kran


Wir waren noch vom vorherigen Einsatz in Bereitschaft, als sich wieder ein Arbeitsunfall auf der ICE Neubautrasse ereignete. In Höhe der Ortschaft Planena stürzte bei Bauarbeiten ein Kran um. Der Kranfahrer wurde vermutlich eingeklemmt. Die Ammendorfer Wehr wurde sofort zu diesem Ereignisort alarmiert. Die Berufsfeuerwehr war gerade aus den anderen Einsätzen frei geworden und eilten ebenfalls zum Unglücksort. Viele Kameraden erinnerten sich an das im März ereignete Unglück. Damals wurden auch mehrere Arbeiter schwer verletzt. Unterwegs zur Unglücksstelle waren 10 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Halle und die Ammendorfer Fahrzeuge. Die Anfahrt zum Rettungspunkt 3 in Planena ging zügig. Von dort aus wurden die Rettungskräfte von den bereitgestellten Bauarbeiter erwartet und in die Baustelle eingewiesen. Eine lange und holprige Schotterstraße diente als Anfahrt zum Unglücksort. Bei Ankunft lag der Raupenkran auf der Seite, zum Teil im Wasser. Der Kranfahrer war von ca. 4 Meter aus der Steuerkabine gefallen und lag verletzt auf dem Boden. Der Rettungsdienst versorgte den Patienten. Ein bereitstehender Rettungshubschrauber brachte den Verunfallten nach seiner Stabilisierung in ein Krankenhaus. Aus dem Kran lief Öl aus, welches von der Feuerwehr gebunden wurde. Die Rettungskräfte waren ausreichend am Einsatzort vorhanden. Nach den erfolgreichen Rettungsmaßnahmen konnten alle Helfer den Einsatzort nach über einer Stunde wieder verlassen. Wir hatten noch vom Einsatzleiter einen Spezialauftrag bekommen. Die vor Ort befindliche Polizei, hatte sich im unwegsamen Gelände festgefahren. Um den Kollegen zu helfen, gingen 5 Trupps mit Schaufeln vor und befreiten das Fahrzeug. Die Bauarbeiter bedankten sich bei der Feuerwehr. Einen Dank an die Arbeitgeber der Kameraden, die es jedes mal ermöglichen, dass bei solchen Einsätzen, um die Uhrzeit, wieder 17 Einsatzkräfte unserer Wehr zur Verfügung standen. Ohne das Verständnis für die Feuerwehr könnten die freiwilligen Wehren der Stadt tagsüber nicht ausrücken.

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Meldereinlauf

Einsatznummer: 78
Datum: 29. Juni 2010
Zeit: 10.05 Uhr - 10.54 Uhr
Ort: Murmansker Straße
Einsatzart: Meldereinlauf


Am Dienstag Vormittag waren die Kollegen der Südwache mit einer komplexen Ausbildung im Rahmen einer Fort- und Weiterbildung auf dem Gelände der Röpziger Brücke. Kurz vor 10 Uhr wurde ein Dachstuhlbrand in der Rathausstraße gemeldet. Unverzüglich wurde der Löschzug der Hauptwache und der A-Dienst alarmiert. Die weiteren Notrufeingänge mit starker Rauchentwicklung und Personen im Gebäude veranlassten die Leitstelle zur Sicherheit weitere Kräfte zum Einsatzort zu entsenden. Die Berufsfeuerwehr Südwache hatte die Ausbildung abgebrochen und Teile dieser waren auf den Weg zum Geschehen. Ein paar Minuten später löste die Brandmeldeanlage in der Schule für Körperbehinderte in der Murmansker Straße aus. Hier wurden die Restkräfte Südwache und die Ammendorfer Wehr alarmiert. Der Betreiber der Schule hatte sich währenddessen bei der Feuerwehr gemeldet und bestätigte eine falsche Alarmauslösung. Durch Bauarbeiten wurde dieser Einsatz ausgelöst. Die Kameraden der Feuerwehr Ammendorf konnten den Einsatz abbrechen. Die Leitstelle ordnete eine Bereitschaft für Ammendorf an. Das Löschgruppenfahrzeug und die Drehleiter sollten besetzt werden. In der Murmansker Straße konnte der Melder zurückgesetzt werden und die Kräfte fuhren wieder in die Wache. In der Rathausstraße wurde durch Bauarbeiten ein Kleinbrand im Dachgeschoss verursacht. Fünf Personen wurden gerettet und der betroffene Bereich kontrolliert. Die Dachhaut wurde aufgenommen und das Feuer gelöscht, solange verweilten wir im Gerätehaus.

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Einsatzabbruch

Einsatznummer: 77
Datum: 28. Juni 2010
Zeit: 20.31 Uhr - 20.48 Uhr
Ort: Grenobler Straße
Einsatzart: Unratbrand


Am Montag Abend wurden wir zu einem Brand an einer Schule in der Grenobler Straße alarmiert. An einer leerstehenden Schule wurde ein Kleinbrand gemeldet. Zur Unterstützung wurde ein Fahrzeug der Südwache entsandt. Die Berufsfeuerwehr war wieder sehr schnell am Einsatzort. Es handelte sich um 5 m² Unrat welches auf dem Schulgelände gebrannt hat. Die Kräfte und Mittel waren ausreichend, somit konnten wir die Einsatzfahrt abbrechen. Ein Dank an die vielen Kameraden, die trotz der momentanen Umstände während der Bauzeit im Gerätehaus, die Wehr so tatkräftig unterstützen.

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