Das Gerätehaus vor dem Umbau 2010

ru01Die damals reichste und größte Gemeinde Ammendorf ließ ab dem 20.Juli 1911 von der Radeweller Baufirma Möbus für 9.300,- Reichsmark einen entsprechend repräsentativen Neubau errichten. Nach einer Bauzeit von 79 Tagen wurde das neue Gebäude am 8.Oktober 1911 eingeweiht. Als am 11. September 1944 in Ammendorf die ersten Bomben fielen, trafen sie die Kirche, den Friedhof, das Pfarrhaus, die Sparkasse sowie Wohnhäuser in der Merseburger, Haupt,- Edison- und Horst Heilmann-Straße. Das Ammendorfer Spritzenhaus, nur wenige Meter neben den Einschlagorten gelegen, blieb verschont. In dieser fassettenreichen Zeit war nicht nur Improvisationsvermögen, Organisationstalent, sondern auch taktisches Geschick gefragt. Durch den Zahn der Zeit war aber die Bausubstanz sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Putz und Dachschäden waren die Folge. Durch den damaligen Wehrleiter Herbert Scheidewig wurde deshalb 1972 eine Renovierung in Gang gesetzt und die Mängel beseitigt. 1989 kam der Neubau der Leiterhalle hinzu. So stand dieses schöne Gerätehaus bis zum Baubeginn im März 2009.

 


ru02Das ist die neuere Fahrzeughalle, die 1988 vom Rat der Stadt Halle angebaut wurde. Im linken Tor stand das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6. Im rechten Tor befand sich die Drehleiter DLK 23/12.

 

 

ru03In dieser Fahrzeughalle war links hinten der Hilfsgerätewagen, rechts hinten das Tanklöschfahrzeug und im vorderen Bereich das Mannschaftstransportfahrzeug untergebracht.

 

 

 

ru04Die Spinde mit der Einsatzbekleidung und die Umkleidemöglichkeiten waren rechts und links in der Fahrzeughalle vorhanden.

 

 

 

ru05Die Jugendfeuerwehr hatte einen Raum mit Umkleidemöglichkeiten links an der Fahrzeughalle für 18 Personen.

 

 

 

ru06Von der Fahrzeughalle kam man über diese Wendeltreppe in das obere Stockwerk, wo sich das Wehrleitungsbüro, die Küche, der Aufenthaltsraum, der Schulungsraum, die Kleiderkammer und das Traditionskabinett befand.

 

 

 

 

ru07Der Flur im oberen Stockwerk und rechts das Wehrleitungsbüro. Die Wand war dekoriert mit Bildern und Ärmelabzeichen aller Feuerwehren der Stadt Halle und Gruppenbildern mit der Werkfeuerwehr Buna.

 

 

 

ru08Vom Flur ging es links zum Schlauchturm, wo sich der zweite Ausstellungsraum unseres Traditionskabinetts befand.

 

 

 

 

ru09Auf dem Schlauchturm konnte man reichlich Anschauungsmaterial von Feuerwehrtechnik aus verschiedenen Epochen bewundern.

 

 

 

 

ru10Das war der große Raum des Traditionskabinetts mit verschiedenen Einsatzbekleidungen, Strahlrohren und Helmen.

 

 

 

ru11Dies war unser alter Aufenthalts- und Ausbildungsraum.

Teilen