Jugend Veranstaltungen

Tag der Berufsfeuerwehr 2016

jv16.05.21.112Jährlich führt die Jugendfeuerwehr Ammendorf einen sogenannten „Tag der Berufsfeuerwehr“ durch. Das heißt, die jugendlichen und ihre Betreuer verbringen eine 24 Stunden-Schicht im Gerätehaus mit allem was dazu gehört. Von Einsätzen über Ausbildung und Dienstsport bis hin zu gemeinsamen Mahlzeiten. Am vergangenen Samstag war es wieder so weit. Der 7. „Tag der Berufsfeuerwehr“ stand an. Um 6:15 Uhr trafen sich 11 Betreuer und die Jugendführung um gemeinsam die letzten Absprachen zu treffen. 30 Minuten später wurden dann auch die 18 Jugendlichen ins Gerätehaus gelassen. Pünktlich 7 Uhr ging es los. Die Jugendfeuerwehr trat Einsatzbereit an und wurde nun eingeteilt. Nachdem jeder seine persönliche Schutzausrüstung auf seinen Platz gebracht hat, wurden die Fahrzeuge übernommen und kontrolliert. Erfahrene Maschinisten halfen dabei. Die erste Gruppe erhielt das LF 8/6 und die zweite Gruppe das MTF und das TLF 3000. Beide Gruppen bestanden zu je 9 Kameraden. Ab 7:30 wurde die 1. Gruppe zur Unterstützung in die Küche gerufen um das Frühstück vorzubereiten. Eine halbe Stunde später saßen dann erstmals alle Betreuer und Jugendlichen beisammen und genasen das gemeinsame Frühstück. Ab 9 Uhr standen zwei Stunden Ausbildung auf dem Dienstplan. Gruppenweise wurde Feuerwehrdienstvorschrift 3 und an der Drehleiter geübt. Bei der Ausbildungseinheit an der DLK ging es vor allem um Fahrzeug- und Gerätekunde und die Einsatzmöglichkeiten. Kurz nach Ausbildungsende ertönte plötzlich der Gong: „Einsatz MTF, TLF und DLK - Person verunglückt, Hermann- Frede-Siedlung“. Vor Ort stellt sich heraus, das ein Mitarbeiter der SWH in einem Regenrückhaltebecken schwer gestürzt ist. Der Gruppenführer setzt einen Trupp zur Betreuung und Erstversorgung  ein. Nach Ankunft eines RTW vom ASB stellte sich heraus, dass der Verunfallte vermutlich eine Verletzung der Wirbelsäule hatte. Der Wasser- und der Schlauchtrupp unterstützen den Maschinisten der Drehleiter bei der Vorbereitung zur Patientenschonenden Rettung mit der Korbtrage. Durch Handzeichen des Gruppenführers wurde dann der Maschinist eingewiesen um die Korbtrage sicher in das Becken abzulassen. Nach erfolgter Rettung wurde der Verletzte an den Rettungsdienst übergeben und die Fahrzeuge fuhren zurück zum Standort. In der Zwischenzeit wurde auch das LF alarmiert. Bei einem Containerbrand hieß es ein Übergreifen der Flammen auf das trockene Unterholz in der Äußeren Radeweller Straße zu verhindern. Durch die Vornahme von zwei C-Rohren wurde dies erfolgreich gemeistert. Nachdem das Feuer gelöscht war, fuhr auch diese Gruppe zurück. Im Gerätehaus angekommen hieß es nun für alle: „Mittag ist fertig“. Die hungrigen Jungen und Mädchen stürzten sich auf Bratkartoffeln mit gebratenen Würstchen oder Wahlweise auch Pellkartoffeln mit zweierlei Quark. Zum Nachtisch gab es dann Honigmelone mit Vanilleeis. Bei den anschließenden zwei Stunden Mittagsruhe konnten alle ihr Kräfte wieder regenerieren. Um 14:30 Uhr wurde die Mittagspause jäh unterbrochen. Beide Gruppen wurden gemeinsam in die John-Scher-Straße alarmiert. Aus einer Lagerhalle auf dem Gelände der Firma Fehr Umwelt Ost GmbH drang Rauch. Dieser gelang auch in das an der Lagerhalle angebaute Pförtner Häuschen. Anwesende Mitarbeiter versuchten noch mit Pulverlöschern das Feuer zu bekämpfen. Das Vorhaben musste aufgrund der zu starken Verrauchung jedoch abgebrochen werden. Ein Mitarbeiter brach aufgrund einer Rauchgasvergiftung noch im Objekt zusammen. Die Gruppe 1 übernahm die Brandbekämpfung und Menschrettung. Die Wasserversorgung wurde durch die Gruppe 2 über einen Löschteich sichergestellt. Der Angriffstrupp LF ging unter Atemschutz in das Pförtnerhäuschen vor und konnte nach wenigen Minuten den vermissten finden und retten. In der Zwischenzeit gelang es 2 weiteren Trupps das Feuer in der Lagerhalle einzudämmen. Die Mannschaft der 2. Gruppe übernahm indes das Kühlen eines Gastanks der in unmittelbarer Nähe zur Halle stand. Dazu wurden ein C-Rohr, ein Behelfsmonitor und der Monitor vom TLF eingesetzt. Um kurz nach 15:00 Uhr waren die letzten Brandnester gelöscht und es konnte ein positives Resümee gezogen werden. Nach dem Verladen der Ausrüstung ging es zurück zur Wache. Als nächstes hieß es von 16-17 Uhr Dienstsport. Dazu wurden die jugendlichen zum befreundeten Sportcenter Budokai gebracht. Unter Anleitung eines Trainers, wurden die Muskeln und die Ausdauer trainiert. Nach ihrer Rückkehr konnten sich die erschöpften Kämpfer an ein paar Stücken Wassermelone stärken. Die Ruhe währte nicht lange. Um 17:10 wurden beide Gruppen erneut alarmiert. Es ging für sie zum Brandmeldereinlauf in das Indoor-Spieleparadies Arche-Noah. Vor Ort wurden die beiden Gruppenführer vom A-Dienst Herrn Michael in Empfang genommen. Dieser zeigte und erklärte den Nachwuchskameraden eine BMA. Anhand einer Laufkarte und des Generalschlüssels konnte man den „ausgelösten“ Rauchmelder lokalisieren. Nachdem der Orginalzustand der Brandmeldeanlage wieder hergestellt war, konnten alle jugendlichen und auch die Betreuer sich noch 45min in den Räumen austoben.  Bei der Rückkehr zum Gerätehaus, lag bereits ein wohlduftender Geruch über den Innenhof. Es war bereits kurz nach 19 Uhr und die ersten Steaks und Bratwürste lagen auf dem Grill. Mit selbstgemachtem Nudelsalat als Beilage genossen alle ihr Abendessen. Anschließend wurde noch die feuerschale entzündet und so saß man gemeinsam bis 22 Uhr zusammen am Feuer. Ein Teil der Betreuer musste dies um kurz vor 21 Uhr für einen Realen Einsatz verlassen (siehe Einsatz Nr. 54) Nach 22 Uhr kehrte langsam ruhe ein. Der Schulungsraum, der zwischenzeitlich zum Schlafsaal umfunktioniert wurde, füllte sich zusehends. Die drei Jugendwarte und ein Betreuer schlugen ihr Nachtlager im Museum und Jugendwartbüro auf. Die Nacht verlief ohne weiteren Vorkommnisse und wurde durch die Wecker der Betreuer, um kurz vor 6 beendet.  Die Jugendleitung entschied aufgrund der Wetterlage im Freien zu Frühstücken. So traf man sich um acht im Innenhof um ein letztes gemeinsames Mahl zu sich zu nehmen. Direkt im Anschluss verliesen die Betreuer den Hof und die Jugendsprecherin bekam das Wort. Gemeinsam wurde eine Auswertung erarbeitet und der Jugendleitung präsentiert. Das Feedback war durchgängig positiv.  Alle freuen sich auf das nächste Jahr.

Die Jugendleitung möchte sich bei allen Betreuern bedanken. Sie haben dafür gesorgt, dass dieser Tag so durchgeführt werden konnte. Des Weiteren ein riesen Dankeschön geht an die SWH – Stadtwerke Halle - in Person von Herr Hartwig, die Firma Fehr Umwelt Ost - in Person von Frau Trenschel, dem Kinderspielparadies Arche Noah - in Person von Herr und Frau Pauk sowie dem ASB die uns für Übungen ihre Anlagen bzw. ein Fahrzeug zur Verfügung stellten.

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