Einsätze 2008

Wohnungsbrand

32. 13. Juli 2008 - 04.09 Uhr Wohnungsbrand


Vom Pieper geweckt, rückte der Abschnitt Süd zu einem Wohnungsbrand in die Grenobler Straße aus. Ein gemischter Löschzug aus Süd- und Hauptwache rollte ebenfalls. Auf der Anfahrt konnten wir die schwarzen Rauchwolken erkennen, die bereits aus den zerborstenen Fenster drangen. Wir waren die erste Freiwillige Wehr am Einsatzort und stellten zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr sofort einen Rettungstrupp zur Verfügung. In der 8. Etage eines Hochhauses stand das Wohnzimmer und ein Teil der Küche in Vollbrand. Unser bereitgestellter Rettungstrupp wurde gleich zur Kontrolle im Treppenhaus eingesetzt. Nachfolgend rüstete sich ein weiterer Trupp als Rettungstrupp aus und verblieb in Bereitschaft. Unser Tanklöschfahrzeug speiste ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr mit Löschwasser ein. Ein weiterer Trupp mit Pressluftatmern in Bereitschaft angelegt betrat nun das Gebäude. Dieser hatte den Auftrag die darunter liegende Wohnung auf Wasserschäden zu kontrollieren. Zeitgleich baute ein Trupp eine stabile Wasserversorgung vom nächst gelegenen Hydranten auf. Da unsere Drehleiter nicht mit im Einsatzgeschehen benötigt wurde, befragte die Besatzung der Drehleiter die vor dem Wohnhaus befindlichen evakuierten  Personen nach Ihrem Gesundheitszustand. Die Freiwilligen Wehren Kanena und Büschdorf konnten inzwischen den Einsatzort wieder verlassen und zurück zum Gerätehaus fahren. In der Brandwohnung war nicht nur die Stromversorgung in Mitleidenschaft gezogen. Das Heizungsrohr war ebenfalls beschädigt wurden, so dass viel Wasser in die betroffene Wohnung lief. Umgehend wurde die Heizungsversorgung, durch den vor Ort befindlichen Verantwortlichen des Gebäudeeigentümers, abgestellt. Unter Vornahme eines Wassersaugers wehrte der Trupp, in der darunter liegenden Wohnung, weitere Beschädigungen ab. Schwierigkeiten gab es, weil die Decke mit Holz verkleidet war und das Wasser an sämtlichen stellen gleichzeitig raus lief. Der Trupp aus dem Treppenhaus beendete die Kontrolle ohne nennenswerte Vorfälle. Nachdem das Wasser aus dem Heizungsrohr endlich aufhörte zu laufen, verlagerten wir den Wassersauger in die betroffene Wohnung. Bei diesem Einsatz hat sich die gute Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligen- und den Berufswehren wieder bewiesen. Einsatzende gegen 07.29 Uhr.

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