Einsatzübung

51. 10. November 2008 - 18.00 Uhr Einsatzübung


An diesem Montag waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ammendorf gerade in der Turnhalle Radewell zum Dienstsport. Um 18 Uhr löste die Leistelle Alarm für die Ammendorfer Wehr aus. Über den Pager kam die Durchsage "Einsatzübung". Wir brachen die Sporteinheit ab und fuhren zum Gerätehaus. Am Einsatzort angekommen verschaffte sich der Einheitsführer erst mal ein Blick über die Lage. Nach der Einweißung eines Ortskundigen wurden die Fahrzeuge in Stellung gebracht. Es handelte sich um einen Kellerbrand mit einer eingeschlossenen Person im Treppenhaus. Ein Trupp ging zur Brandbekämpfung in der Keller und ein weiterer zur Rettung der Person im Treppenhaus über Drehleiter vor. Der Keller war durch die Anwendung einer Nebelmaschine komplett verdunkelt. Nach der Übung wurde eine Auswertung am Einsatzort durchgeführt. Einsatzende 20.00 Uhr.

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Ausbildung

50. 8. November 2008 - 08.00 Uhr Ausbildung


An diesem Tag führte die Freiwillige Feuerwehr Nietleben eine komplexe Ausbildung durch. Zur Unterstützung war unsere Drehleiter angefordert wurden. Gemeinsam trainierten die Kameraden den sicheren Umgang mit den Geräten an praktischen Beispielen.

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Meldereinlauf

49. 5. November 2008 - 22.54 Uhr Meldereinlauf Hauptbahnhof


In den späten Abendstunden wurde der Löschzug Südwache und der Abschnitt Süd zu einem Meldereinlauf im Hauptbahnhof alarmiert. Wieder waren die Profis sehr schnell am Einsatzort und stellten fest, dass es sich um falschen Alarm handelte. Alle Freiwilligen Wehren konnten die Einsatzfahrt abbrechen und zurück fahren. Einsatzende gegen 23.30 Uhr.

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MAST 2008

48. 24. Oktober 2008 - 18.39 Uhr Einsatzübung MAST-2008


Quelle: www.ff-halle-neustadt.de
Text: Steffen Titze - FF Halle Neustadt (Aus Sicht der FF Neustadt)


Am 24. Oktober 2008 fand die Einsatzübung "Mast 2008" statt. Es wurde folgende Situation angenommen: Bei Sanierungsarbeiten kam es durch Unachtsamkeit von Bauarbeiter zu der Explosion einer Gasflasche. Durch die Explosion ist ein Brand, mit starker Rauchentwicklung, in dem Gebäudekomplex ausgebrochen. Insgesamt 7 Arbeiter wurden durch die Explosion zum Teil schwer verletzt. Dachdecker Heinz konnte sich mit letzter Kraft an die Dachkante retten, bevor er bewusstlos zusammenbrach. In seinem Auge steckte ein Metallsplitter. Vorarbeiter Kurt stürzte in einen Schacht und erlitt einen Rippenbruch sowie Verletzungen der Wirbelsäule. Problematisch erwies sich dabei, dass er dabei in einer Maschine im dunklen Schacht eingeklemmt wurde. Auch er war bewusstlos und konnte sich nicht bemerkbar machen. Lehrling Otto wurde bei seiner Flucht aus der Lagerhalle unter herumfliegenden Trümmern eingeklemmt und erlitt Frakturen an Armen und Beinen. Polier Gustav brach kurz vor Erreichen des Tores bewusstlos zusammen. Aufgrund der Explosion hatte er schwere Brandverletzungen an den Armen und im Gesichtsbereich erlitten. Die 3 restlichen Arbeiter waren, im Gegensatz zu den bisher erwähnten Opfern, zu Übungsbeginn noch bei Bewusstsein. Alle 3 schrieen panisch um Hilfe. Bei Azubi Lisa stellte sich nach wenigen Minuten ein Volumenmangelschock durch eine stark blutende Armwunde ein, welcher sie kurz nach Ankunft der Retter bewusstlos werden lies. Franz, der Sohn des Vorarbeiter, war mit dem Knöchel in einem Gelände eingeklemmt. Durch die Druckwelle wurde er umgeworfen, wodurch er sich den Knöchel brach. Seine Frau, Sekretärin Susi, irrte panisch im Gebäude umher. Zwar hatte sie außer einer Rauchvergiftung keine schweren Verletzungen, allerdings war sie hochschwanger im 8. Monat. Unterdessen breitete sich der Brand in der Lagerhalle weiter aus. Eine weitere Gasflasche steht unter Flammbeaufschlagung und drohte zu explodieren.



Bereits um 18 Uhr wurde die Ortswehr Ammendorf zur Besetzung des Gerätehauses alarmiert. Bis zu diesem Zeitpunkt waren lediglich die Wehrleiter der Kameraden aus dem Süden der Stadt informiert. Nachdem der Löschzug besetzt war, fuhren die Kräfte einen Bereitstellungsraum in Halle - Neustadt an. Um 18:38 Uhr war es dann soweit. In der Leitstelle ging ein Notruf ein, dass es eine Explosion in einer Fabrikanlage gab und Menschen um Hilfe schreien. Natürlich wussten die Leitstelle der Feuerwehr und Polizei bereits Bescheid, da die Übung weithin sichtbar war. Exakt 18:39 Uhr löste das Einsatzleitzentrum Halle dann Alarm aus. "Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Passendorf, Neustadt und Nietleben. Explosion mit Brandfolge in einer Fabrikanlage. Vermisste Personen." Verwunderung herrschte bei vielen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren des Abschnittes West. Im Vorteil war an diesem Abend ganz klar die OW Nietleben, welche ihren wöchentlichen Ausbildungsdienst durchführte. Zeitgleich mit dem Ausrücken des LF Neustadt verließen auch der MTW des Einsatzleiter und der Löschzug Ammendorf den Bereitstellungsraum und fuhren in einer ca. 150 Meter langen Blaulichtkolonne nach Kröllwitz. Nach wenigen Minuten trafen die 6 Fahrzeuge zusammen mit dem LF 8/6 Nietleben an der Einsatzstelle ein. Aufgrund der weithin sichtbaren Rauchsäule und des großen Feuerscheines waren einige Einsatzkräfte zunächst verwundert und fragten sich, ob es wirklich eine Übung ist, oder ob etwas schief gegangen ist. Sofort führte unser frisch gebackene Zugführer und Einsatzleiter an diesem Abend Onno Eckert eine Lageerkundung durch und teilte die Einsatzstelle in 2 Abschnitte. Als Abschnittsleiter wurden die Einheitsführer Ammendorf und Nietleben bestimmt. Die angerückten Kräfte und Mittel wurden auf beide Einsatzabschnitte verteilt und Funkkanäle festgelegt.

Der Abschnitt Nord bestand aus den Löschgruppenfahrzeugen (LF 8/6) der Ortsfeuerwehren Neustadt und Nietleben sowie dem Tanklöschfahrzeug (TLF 16/24-TR) der Ortsfeuerwehr Ammendorf. Insgesamt gehörten 19 Kräfte zu diesem Einsatzabschnitt, unter Leitung des Ortswehrleiters Nietleben. Die OW Nietleben begann umgehend mit dem Aufbau einer Wasserversorgung über 300 Meter zu einem Unterflurhydranten. Zeitgleich wurde vor dem Objekt ein Verteiler gesetzt und der Angriffstrupp Nietleben rüstete sich für die Lageerkundung, gegebenenfalls mit Brandbekämpfung und Menschenrettung, aus. Nachdem die Wasserversorgung stand ging der Trupp in die Lagerhalle vor. Unterdessen rüsteten sich jeweils ein Atemschutztrupp der OW Neustadt und Nietleben mit Atemschutz aus. Die Besatzung des TLF begann, zusammen mit 3 Kameraden der OW Neustadt, mit der Rettung des eingeklemmten Lehrling Ottos. Nachdem die leichten Trümmerteil zur Seite gelegt wurden, wurde die Personen mit dem hydraulischen Rettungsgeräten befreit. In der Lagerhalle wurde unterdessen Polier Gustav entdeckt und versorgt. Im Anschluss brachte der Trupp sofort die Person aus der Lagerhalle und brachte sie zur Verletztensammelstelle. Unterdessen rüstete sich auch der Trupp des TLF Ammendorf mit Atemschutz aus und so konnten 2 weitere Trupps (Neustadt und Nietleben) vorgehen. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung konnte, wie im realen Einsatz auch, die Halle nur durch Tasten erkundet werden. Dies machte aber zum Teil kaum einen Unterschied zum Außengelände im Abschnitt Nord, da vergessen wurde das Außengelände auszuleuchten.

Unterdessen begann der Abschnitt Süd unter Leitung des Ortswehrleiters Ammendorf mit ihrem Einsatzauftrag. Zugeordnet waren die restlichen 3 Fahrzeuge der Ortswehr Ammendorf sowie die nachrückenden Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Passendorf. Durch 2 Löcher im Zaun konnte der Zugang zum Objekt sichergestellt werden, allerdings mussten an einer Stelle ein Höhenunterschied mit einem Steckleiterteil, überwunden werden. Das gleiche Problem gab es auch am Gebäudeeingang. Gemeinsam bauten Trupps aus Ammendorf und Passendorf eine ca. 200 Meter lange Wasserversorgung zu einem weiteren Hydranten auf. In beiden Abschnitten wurde die Wasserversorgung in kurzer Zeit aufgebaut, so dass schnell ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand. Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut war, ging der Angriffstrupp mit einem C - Rohr vor. Zunächst hatten sie den gleichen Einsatzauftrag, wie der 1. Angriffstrupp im Nordabschnitt, Lageerkundung, gegebenenfalls mit Brandbekämpfung und Menschenrettung. Unterdessen suchte die Drehleiterbesatzung das Dach ab und entdeckte nach kurzer Zeit Dachdecker Heinz. Schnell wurde er in Sicherheit gebracht. Zeitgleich baute der Maschinist des LF Ammendorf den Beleuchtungssatz auf. Relativ schnell wurde auch der bewusstlose Vorarbeiter Kurt in seiner Zwangslage entdeckt und nach kurzer Zeit vom Wassertrupp Ammendorf aus dem Gefahrenbereich geholt. Unterdessen drangen die Atemschutztrupps weiter in die Hallen vor. Der Ammendorfer Angriffstrupp bahnte sich mit seinem C - Rohr den Weg durch die brennenden Hallenteile. Fast zeitgleich mit einem Trupp aus Nietleben wurde Azubi Lisa entdeckt. Lisa schrie unter Schock stehend, Angsterfüllt um Hilfe. Starke Schmerzen hatte sie aufgrund ihrer Armverletzung. Zwei Trupps aus dem Nordabschnitt kümmerten sich um die verletzte Lisa und um die in diesem Hallenbereich stehende Gasflasche. Während die Verletzte schnellstmöglich zur Verletztensammelstelle gebracht wurde, wurde die bisher unter Flammbeaufschlagung stehende Gasflasche gekühlt. Außerdem wurde ein weiterer Trupp mit einem C - Rohr nachgefordert, welcher die Brandbekämpfung fortsetzte.

Der Angriffstrupp Ammendorf ging unterdessen zur zweiten Lagerhalle vor, geleitet von Hilfeschreien. Unmittelbar nach Ankunft des Trupps in der Halle wurde der verletzte Franz aufgefunden. Die schreiende Susi im Nordteil der Halle ließ den Trupp weitere Kräfte nachfordern. Aufgrund einer Unachtsamkeit stürzte der Truppmann in eine ehemalige Dunggrube. Bei diesem, bereits im Übungskonzept geplanten Unfall, brach sich der Kamerad fiktiv das Bein und konnte aus eigener Kraft nicht mehr die Halle verlassen. Umgehend wurde ein Notsignal gegeben und ein Rettungstrupp losgeschickt. Nach kurzer Zeit waren weitere Trupps eingetroffen und holten beide Verletzten mit Krankentragen aus dem Gefahrenbereich. In der Zwischenzeit suchte der Neustädter Angriffstrupp den nördlichen Hallenteil ab und fand die schwangere Susi. Die beiden Kameraden stützten sie beim Verlassen der Halle.

Nachdem die 8 fiktiv verletzten Bauarbeiter und Einsatzkräfte aus der Halle evakuiert waren, konnte die Übung beendet werden. Nun galt es die Einsatzstelle zurück zu bauen. Außerdem fand eine erste Auswertung direkt am Einsatzort mit den Einheitsführern und Beobachtern statt. Es konnten eine ganze Reihe guter Dinge genannt werden, z.B. der rasche Aufbau der Wasserversorgung, allerdings wurden auch einige Fehler Aufgezeigt. Das Ziel einer Übung ist es Fehler zu machen, um diese Auswerten zu können, damit sie in einem realen Brandeinsatz nicht geschehen. Alles in allem konnte ein ordentliches Ergebnis am Ende festgestellt werden. Insgesamt waren 63 Personen (davon 47 Einsatzkräfte im Übungsgeschehen) mit 14 Fahrzeugen (davon 11 Fahrzeuge im Übungsgeschehen) eingesetzt. Es kamen 4 C - Rohren und 16 Pressluftatmer zum Einsatz.

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Bereitschaft

47. 24. Oktober 2008 - 18.00 Uhr Bereitschaft


Um 18 Uhr wurden die Kameraden Zwecks einer Bereitschaft ins Gerätehaus alarmiert. Nach dem Eintreffen der Kameraden wurde bekannt, dass es sich hierbei um eine Einsatzübung handelt. Wir fuhren mit allen Fahrzeugen, den Bereitstellungsraum in der Selkestraße an. Hier verblieben wir und warteten auf weitere Befehle der Leitstelle.

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Unratbrand

46. 18. Oktober 2008 - 14.30 Uhr Unratbrand


Dieser Samstag war der wichtigste Tag für die Südwache der Berufsfeuerwehr Halle. Am diesem Samstag feierten die Kollegen der Wachabteilungen zusammen mit den Kameraden sämtlicher Wehren und den Bürgern dieser Stadt ihr 100 jähriges Jubiläum. Um den reibungslosen Ablauf sicher zustellen, übernahmen die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena eine Bereitschaft in der Zeit von 8 Uhr früh bis 20 Uhr abends. Gegen 14.30 Uhr wurden wir zu unserem ersten und auch einzigen Einsatz bei dieser Bereitschaft alarmiert. In der Hanoier Straße hatten vermutlich spielende Kinder an einem Stromhaus ein abgestelltes Sofa entzündet. Zu diesem Einsatz fuhr nur das LF und das TLF hin. Mit der Schnellangriffseinrichtung am Tanker konnten die Flammen schnell bekämpft werden. Nach rund 24 Minuten war der Löschzug wieder komplett am Standort.

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Einsatzausbildung

45. 10. Oktober 2008 - 19.15 Uhr Einsatzausbildung


Diesen Freitag führten die Kameraden der Feuerwehr Ammendorf eine kleine Übung in einem leerstehenden Objekt durch. Es wurde ein Einsatz in einem Heizraum im Kellergeschoss trainiert. Unter Verwendung von Übungsnebel wurde die Übung ein bisschen realistischer gestaltet. Mit allen 4 Fahrzeugen und 24 Einsatzkameraden trainierten die Kameraden das richte Eindringen in unbekannte Objekte und das Vorgehen zum Brandraum. Während dieser Übung wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Diese Übung sollte das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und die Grundtaktiken der Feuerwehr festigen.

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Stall im Vollbrand zum 2.

44. 4. Oktober 2008 - 00.00 Uhr Brand im Stallgebäude zum 2.


Am Samstag Mitternacht wurden wir zusammen mit der FF Halle-Neustadt noch mal nach Reideburg alarmiert. Es handelte sich immer noch um den Großbrand in Reideburg vom Vortag. Momentan waren schon seit 4 Stunden die FF Halle-Reideburg und Halle-Diemitz am Einsatzort. Um die Kameraden vor Ort abzulösen, wurden wir noch mal alarmiert. Kurz nach der Alarmierung rückte der Löschzug der FF Ammendorf nach Reideburg aus. Im Gebäude waren immer nach mehrere 100 Kilogramm Stroh gelagert, was im inneren brannte. Wir teilten den Einsatzort in zwei Abschnitt auf je eine Feuerwehr auf. Stundenlang beförderten die Kameraden das noch Qualmende Stroh aus dem Gebäude und löschten es draußen ab. Danach musste noch alles auf einen LKW Anhänger geschaufelt werden. Nach über 6 Stunden Dauereinsatz hatten wir es geschafft. Endlich war das meiste raus und das Feuer augenscheinlich aus. Mit der Wärmebildkamera wurde nachmals alles überprüft. Bei diesem Einsatz wurden über 20 Pressluftatmer verbraucht. Die Einsatznachbereitung war 7.00 Uhr abgeschlossen. Allen Kameraden einen schönen Dank für die Schweißtreibende Arbeit. Die Einsatzverpflegung durch die Berufsfeuerwehr hat ebenfalls gut funktioniert.

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Stall im Vollbrand

43. 3. Oktober 2008 - 10.37 Uhr Brand im Stallgebäude


Am Freitag Vormittag gingen mehrere Notrufe in der Leitstelle Halle ein. In der Äußeren Leipziger Straße sollte ein Heulager brennen. Bei Ankunft des Löschzuges der Südwache, stand ein Stallgebäude und ein angrenzendes Wohnhaus bereits im Vollbrand. Sofort wurden durch die vor Ort befindlichen Kräfte weiter Wehren nachgefordert. Der Abschnitt Ost wurde unverzüglich alarmiert. Durch den ständig wechselnden Wind und der gelagerten Menge an Heu gelang es den Einsatzkräften nicht mehr den Dachstuhl der Gebäude zu halten. Eine weitere Drehleiter wurde benötigt und kurz danach die Kameraden der FF Ammendorf um 10.37 Uhr alarmiert. Als alle Fahrzeuge der Ammendorfer Wehr am Einsatzort angekommen waren, war bereits das gesamte Dach eingestürzt. Wir brachten die Drehleiter in Stellung und diese verblieb in Bereitschaft. Zwei Trupps des Löschgruppenfahrzeuges gingen im Inneren des Gebäude zum Innenangriff vor. Das Tanklöschfahrzeug stellte den Rettungstrupp sicher. Der Weg war durch brennende Heumassen schwer zugänglich. In Mühevoller Arbeit mussten sich die Einsatzkräfte den Weg frei räumen und das Brandgut ins Freie befördern. Die noch im Stall befindlichen Kühe und Schweine waren nicht in Gefahr. Der verbrannte Dachstuhl wurde eingerissen um unkontrollierte Einstürze zu vermeiden. Das Arbeiten war durch die starke Rauchentwicklung nur mit Pressluftatmern möglich. So mussten die eingesetzten Trupps ständig ausgetauscht. Durch die Berufsfeuerwehr wurde über deren Drehleiter die gesamte eingestürzte Dachfläche gelöscht. Nach Stundenlanger schweißtreibender Arbeit, wurden wir von den Kräften anderer Freiwilligen Wehren abgelöst. Im Einsatz war der Löschzug der BF Südwache, der A-Dienst, die Freiwilligen Wehren Reideburg, die FF Diemitz und Ammendorf. Zur Ablösung wurden die Wehren Trotha und Kanena alarmiert. Unser Einsatz war 14.40 Uhr beendet.

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Wasserturmlauf

42. 14. September 2008 - 09.15 Uhr Absicherung Wasserturmlauf


An diesem Samstag fand im dem alten denkmalgeschützten Wasserturm Süd ein bisher noch nie stattgefundener Wasserturmlauf statt. Wir waren ebenfalls dabei, um das geschehen abzusichern. Des Weiteren versorgten wir die Sportler und Gäste mit frischer Erbsensuppe aus der Feldküche. Als um 9.30 Uhr der erste Startschuss schallte, rannte die ersten Teams um die Wette. Es musste ein 300 Meter langer Weg rund um den Park am Wasserturm gelaufen werden und anschließend die rund 200 Stufen im Inneren des Turmes nach oben. Der Fernsehsender TV-Halle bekleidete das Spektakel. Mehrere Team in verschiedenen Altersklassen kämpften hier um den Sieg. Erschöpft und ausgepowert kamen die Läufer am Ziel an. Das ereichen des Zieles wurde durch die schöne grüne Aussicht über Halle belohnt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ammendorf ließen es sich nicht nehmen, mit an den Start zu treten. Mit voller Schutzausrüstung wurde erst die 300 Meter lange Piste gelaufen. Am Fuße des Turmes wurden die Ausrüstung vervollständigt. Jetzt ging es mit den schweren Pressluftatmern, die 200 Stufen nach oben. Am Ziel angekommen, konnte man die Strapazen in den Gesichtern der Kameraden erkennen. Bei den Läufern wurden die ersten Plätze im Anschluss bei der Siegerehrung mit Preisen belohnt. Bis 15 Uhr waren wir vor Ort mit Spielen für die kleinen und Essen für die großen Gäste. Ein schöner Tag.

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