Einsätze 2010

Absicherung Laternenfest

Einsatznummer: 94
Datum: 28. August 2010
Zeit: 18.00 Uhr - 00.30 Uhr
Ort: Riveufer
Einsatzart: Absicherung Laternenfest


Das Laternenfest ist immer ein gern besuchtes Volksfest in der Saalestadt. Das Fest fand am letzten Augustwochenende rundum die Ziegelwiese und dem Riveufer statt. Tausende Menschen aus Halle und Umgebungen erscheinen jedes Jahr, um sich unter anderem das Höhenfeuerwerk dieser Veranstaltung anzusehen. Viele Händler und Geschäfte sind unweit der Veranstaltungsrute aufgebaut, um die Besucher mit Freude zu unterhalten und zu bewirten. Traditionell findet jedes Jahr das Entenrennen auf der Saale statt. All das könnte die Stadt Halle nicht durchführen ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Rettungskräfte, wie zum Beispiel die DLRG, Malteser, DRK, Wasserwache, THW und die Feuerwehr. Alle diese Helfer sind das ganze Wochenende im Dauereinsatz, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. In diesem Jahr waren die Freiwilligen Feuerwehren Ammendorf, Büschdorf, Diemitz, Dölau, Kanena, Lettin und Reideburg im Einsatz. Jede Feuerwehr hatte ihre Aufgabe und ihren Standort zugewiesen bekommen. Primere Aufgabenstellung war die Absicherung des Feuerwerkes. Das Feuerwerk fand gegen 22.00 Uhr statt. Die Aktion konnte ohne größere Vorkommnisse beendet werden. Jede Feuerwehr hatte ihren Bereich kontrolliert und alles im Griff. Für Aufregung sorgten ein paar Personen, die sich beim Abschuss des Feuerwerkes illegal an der Abschussstelle aufgehalten hatten. Diese wurden von der Feuerwehr Dölau entdeckt und rannten dann vor der Feuerwehr weg. Bei dem Fluchtversuch sind diese über einen Zaun gesprungen und eine Böschung runter gestützt. Die Dölauer Wehr konnte die Personen nicht mehr finden. Es wurde vermutet, dass sich diese beim Fluchtversucht verletzt haben könnten. Die Feuerwehr Diemitz kontrollierte von der anderen Seite ab. Beide Wehren konnten nichts feststellen und brachen den Einsatzauftrag ab. Eine junge Frau hatte sich im Einsatzverlauf bei uns wegen Übelkeit und Kopfschmerzen gemeldet. Diese Frau hatte einen Stoß in ihr Gesicht bekommen. Der Sanitäter der Ammendorfer Wehr kümmerte sich bis zum Eintreffen der Rettungstruppen um die Verletzte. Im Verlauf der Untersuchungen wurde diese mit Verdacht auf Schädelhirndrauma in ein Krankenhaus gefahren. Außerdem hatten sich zwei Jugendliche bei uns gemeldet. Die noch Minderjährigen hatten Ihre Begleitung verloren und irrten ohne Orientierung über das Fest. Da das Guthaben der Jugendlichen auf dem Telefon leer war, konnte auch kein Kontakt zu dem Rest der Gruppe hergestellt werden. Über das Telefon der Feuerwehr wurde der Kontakt aufgebaut. Da diese aber auch nicht Ortskundig waren, war die Positionsbeschreibung dürftig. Nach einer Wegbeschreibung am Telefon, war der Treffpunkt Feuerwehr ausgemacht. Nach längerer Wartezeit konnte die Gruppe nochmals per Telefon erreicht werden. Leider waren diese nicht Richtung Kröllwitz, sondern nach Heide Süd gelaufen. Um weitere Irrläufe auszuschließen, entschlossen wir uns nach Beendigung des Einsatzes, die Jugendlichen zu ihrer Gruppe zu fahren. Das Feuerwehrfahrzeug erreichte den abgemachte n Treffpunkt zur Übergabe. Leider hatte die Gruppe sich auf die Suche nach Ihrem Auto gemacht. Nach erneuter Absprache war die Gruppe jetzt im Weinbergweg. Nach einer spannenden Suchaktion konnten die Jugendlichen nun übergeben werden. Eine kurze Einsatzauswertung fand noch im Gerätehaus statt, so dass alle Kameraden gegen 00.30 Uhr nach Hause konnten. Der Dank gilt den 19 Kameraden der Ammendorfer Wehr für ihre Unterstützung zur Absicherung.

e10.08.28.01

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