Einsätze 2012

Alarm durch Blitzschlag

Einsatznummer: 36, Datum: 2. Mai 2012, Zeit: 21.35 Uhr - 22.28 Uhr, Ort: Alfred-Reinhardt-Straße, Einsatzart: Meldereinlauf in Spedition


e12.05.02Kurz vor Ankunft am Gerätehaus, nachdem wir die Einsatzfahrt zum vorherigen Einsatz abbrechen konnten, orderte uns die Leitstelle zu einem Firmengelände in der Alfred-Reinhardt-Straße. Laut Wachschutz hatte die dortige Brandmeldezentrale Feueralarm ausgelöst. Nach nur zwei Minuten trafen die Ammendorfer Fahrzeuge ein und ein Angestellter der Firma nahm uns in Empfang. Er informierte uns über einen kurzzeitigen Stromausfall, nach welchem nicht nur alle Lichter wieder aufflammten, sondern auch der durchdringende Alarmton der Brandmeldezentrale die Mitarbeiter zum Verlassen des Gebäudes aufforderte. Aufgrund einer verschlossenen Verbindungstür war es uns nicht möglich, die BMZ mit dem Feuerwehr-Bedienfeld zu erreichen. Zwar war auf den ersten Blick keine Ursache für den Alarm auszumachen und auch die Angestellten meldeten keine weiteren Vorkommnisse, da jedoch auf den Schlüsselverantwortlichen gewartet werden musste, nutzte der Angriffstrupp die Zeit zu einer umfassenden Lageerkundung um dem Gebäude. Nach Eintreffen des Depot-Leiters wurde der Zugang zur BMZ möglich.

Leider war die Meldergruppe, die als einzige von der BMZ als ausgelöst angezeigt wurde, schon vor einiger Zeit durch eine Fachfirma wegen Fehlfunktionen außer Betrieb genommen worden. Der Angriffstrupp kontrollierte sicherheitshalber trotzdem die betreffende Meldergruppe. Mangels einer Feststellung musste von einer durch Blitzschlag verursachten Störung ausgegangen werden. Der Verantwortliche wurde über das weitere Vorgehen belehrt und aufgefordert umgehend die BMZ durch eine Fachfirma überprüfen zu lassen. Blitzschläge und die daraus resultierenden Überspannungen können nicht sofort feststellbare Schäden hinterlassen. Das MTF mit dem Einsatzleiter verblieb bis zum Eintreffen eines Vertreters der Berufsfeuerwehr zwecks Rückstellung der BMZ am Einsatzort, alle andere Ammendorfer Fahrzeuge kehrten zum Gerätehaus zurück und hielten sich dort bis zum Abzug des Gewitters in Bereitschaft.

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