Einsätze 2012

Hat der Brandstifter wieder zugeschlagen?

Einsatznummer: 78, Datum: 4. Oktober 2012, Zeit: 03.30 Uhr - 11.40 Uhr, Ort: Südwache, Einsatzart: Stadtschutz


e12.10.04.01.03Seit einer Woche leben die Hallenser in den Stadtteilen Neustadt, Lettin und Heide-Nord in Angst und Schrecken. Ein Brandstifter zündelte in den Stadtteilen und sorgt seit Tagen für zahlreiche Einsätze für die Feuerwehr. Mehrere Motorroller und etliche Müllcontainer fielen den Flammen zum Opfer. Wenn die heutigen Brände auch auf das Konto des Täters gehen, wurde in dieser Nacht ein neuer Höhepunkt erreicht und ein Gefährdungspotential eindeutig überschritten. Nach Mitternacht war der Brand von mehreren Müllcontainern das kleinste Übel. Gegen drei Uhr wurden Kräfte der Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in den Roitschweg alarmiert. Am Einsatzort entwickelte sich bei Ankunft der ersten Einheiten ein Großbrand mit dramatischen Folgen. Eine, mit über 100 Strohballen gefüllte 60 Meter lange Lagerhalle, brannte in voller Ausdehnung. Sofort wurden beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Wehren Dölau und Lettin zum Einsatzort entsandt. Die 50 Einsatzkräfte versuchten unter Hochdruck das Gebäude zu retten und eine Ausbreitung zu verhindern. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll, mit der Rettung von 40 Tieren, zu tun. Alle Pferde und Kühe mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Ammendorfer Wehr rückte mit 17 Kameraden zum Stadtschutz auf die Südwache aus. Bei Anbruch des Morgengrauens stürzte das Dach der Halle ein und die Seitenwände kippten auf ein weiteres Gebäude. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden.

Bestürzt zeigte sich der Betreiber des Tierhofes, der im Einsatzverlauf mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gekommen ist. Das Ärgerliche an dem Brand ist, dass der Betreiber keine Versicherung für die Scheunen hatte. Vermutlich konnte dieser die Beiträge für die Versicherung nicht zahlen. Durch diesen Brand wurde die Existenz der über 10 Jahre alten „sea horse ranch“ ausgelöscht. Wie der Betreiber in Zukunft das Futter für die vielen Tiere erwirtschaften soll, ist noch vollkommen offen. Die Ammendorfer Kameraden verharrten über acht Stunden auf der Wache der Berufsfeuerwehr. Einen großen Dank an alle Arbeitgeber, die Ihre Mitarbeiter von der Arbeit freistellen und so das ehrenamtliche Allgemeinwohl unterstützen.

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