Einsätze 2012

Kinderstreich oder Brandstiftung?

Einsatznummer: 89, Datum: 12. Oktober 2012, Zeit: 18.01 Uhr - 18.30 Uhr, Ort: Joachimstaler Straße, Einsatzart: Kellerbrand


e12.10.12.3Auch am gestrigen Freitag wurden die Kameraden der Ammendorfer Wehr zu einem Brandeinsatz alarmiert. Nur fünf Minuten nach Alarmierung erreichten das Löschgruppenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug die Einsatzstelle in der Joachimstaler Straße. Anwohner aus diesem Wohnhaus hatten Brandgeruch aus dem Kellerbereich bemerkt und das Feuer sofort gemeldet. Da die ebenfalls alarmierte Berufsfeuerwehr Südwache noch nicht am Einsatzort eingetroffen war, mussten die Kameraden komplett eigenständig handeln und den Erstangriff vornehmen. Bereits auf der Anfahrt wurden entsprechende Vorbefehle gegeben und ein Trupp rüstete sich mit Atemschutz aus. Der Einsatzleiter wurde bereits von den meldenden Personen bei Eintreffen in Empfang genommen und in die Lage eingewiesen. Das Tanklöschfahrzeug sicherte ausreichend Löschwasser, um den Innenangriff sofort starten zu können. Zwei Rohre wurden vor dem Gebäudeeingang in Stellung gebracht und die Lageerkundung sowie die Brandbekämpfung im Kellerbereich durch zwei Trupps gleichzeitig vorgenommen. Im Vorfeld wurden noch Personen durch das rauchfreie Treppenhaus in Sicherheit gebracht. Auf der Suche nach dem Brand im Keller, konnte kein Feuer im gesamten Kellerbereich festgestellt werden. Die vorgehenden Trupps bestätigten aber den Brandgeruch im Keller und fanden dessen Ursache Anfangs nicht. Durch zwei weitere Trupps wurden die Keller der angrenzenden Wohnhäuser kontrolliert und konnten keine Feststellungen machen.

Während der Löschzug der Berufsfeuerwehr am Einsatzort eingetroffen war, konnte die Ursache der Geruchsbelästigung erkundet werden. Der Melder erkundete die Lage ringsum das Wohnhaus und konnte eine Fackel an einem Kellerfenster auf der Rückseite des Gebäude feststellen. Die Fackel war bereits erloschen, aber ein wichtiges Fundstück für die Ermittlungen der Polizei. Bei der Fackel handelte es sich um eine Eigenbaukonstruktion und kann dadurch zu einer gefährlichen Waffe werden. Der Löschzug der Südwache wurde nicht mehr benötig und fuhr die Wache wieder an.  Der angrenzende Keller, an dem betroffenen Fenster wurde nochmals kontrolliert. Zum Ausgang des Einsatzes konnte zum Glück nur eingedrungener Rauch festgestellt werden. Der Einsatz wurde beendet und alle Fahrzeuge fuhren zurück ins Gerätehaus.

  • e12.10.12.1
  • e12.10.12.2
  • e12.10.12.3
  • e12.10.12.4
  • e12.10.12.5
  • e12.10.12.6
  • e12.10.12.7


Teilen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok