Einsätze 2013

Drei Verletzte durch Brandstiftung im Wohnhaus

Einsatznummer: 7, Datum: 1. Januar 2013, Zeit: 01:46 Uhr - 02:36 Uhr, Ort: Alte-Heer-Straße, Einsatzart: Brandeinsatz


e13.01.01.01Wir hatten ein paar Minuten Zeit, um selber das neue Jahr mit ein paar Raketen zu begrüßen, als die Funkmeldeempfänger auslösten. Zum Wohnungsbrand in der Alten-Heer-Straße wurden die Löschzüge Ammendorf und Südwache alarmiert. Wir waren wenige Minuten später am Einsatzort. Verblüffend war die Stimmung, mit der die Kameraden am Einsatzort in Empfang genommen wurden. Bei der ersten Lageerkundung konnten gewaltsame Bürger vor zwei Eingängen des fünfgeschossigen-Wohnblockes festgestellt werden. Es war aufgrund der Lautstärke und der Beleidigungen gegenüber den Einsatzkräften schwer, den Brand zu lokalisieren bzw. die Brandwohnung benannt zu bekommen. Aus einem Haus kam plötzlich eine junge Person hustend mit einem Fernsehgerät in der Hand und schrie: „ Ich habe den Fernseher gerettet“. Eine weitere Person mit rußverschmiertem Gesicht kam aus dem Gebäude und berichtete, dass sie die Fenster schon einmal geöffnet habe. Die Gruppe des Löschgruppenfahrzeuges übernahm die Brandbekämpfung und die Lageerkundung in der Wohnung im fünften Obergeschoss. Die zweite Gruppe übernahm die Betreuung der Personen und die Erkundung im Außenbereich. Ein Rettungswagen wurde nachgefordert und zwei Personen mit starkem Reizhusten und Verdacht auf Rauchgasvergiftung bis zu dessen Eintreffen durch die Feuerwehr versorgt. Eine dritte Person stand wahrscheinlich unter Schock und machte uns und fünf Polizeibeamte mit drohenden Worten klar, dass er keine Hilfe benötige und wir verschwinden sollen. Die Mutter des Bürgers befand sich mit am Einsatzort und kümmerte sich um die Betreuung des Mieters. Die eingetroffene Südwache wurde am Einsatzort nicht benötigt und meldete sich für Folgeeinsätze frei.

Die Löscharbeiten im fünften Obergeschoss konnten schnell abgeschlossen werden. Im Treppenhaus waren der Fußabtreter mit Schuhwerk und die Wohnungstür in Brand gesetzt worden. Ein Hausbewohner hatte bereits den Rauchabzug betätigt und den Qualm aus dem Gebäude entweichen lassen. Wir belüfteten die verrauchte Brandwohnung und übergaben sie der Kriminalpolizei. Auch alle angrenzenden Wohnungen wurden auf deren Verqualmung kontrolliert. Plötzlich tauchte die Mutter der gewalttätigen Person wieder auf und bat um einen Notarzt. Sie schilderte, dass der Gesundheitszustand schlechter geworden sei. Ein persönliches Gespräch mit dem Verletzten kam leider nicht zustande, weil der Patient uns und die Polizisten nicht zu Wort kommen ließ. Der eingetroffene Rettungsdienst untersuchte den Patienten, jedoch verzichtete er freiwillig auf weitere Untersuchungen in einer Klinik und verblieb bei seiner Mutter. Die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

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