Einsätze 2013

Großbrand in Recycling-Firma

Einsatznummer: 84, Datum: 21. Juli 2013, Zeit: 23:26 Uhr - 05:10 Uhr, Ort: John-Scher-Straße, Einsatzart: Brandeinsatz


e13.07.21.24Bereits letzten Sonntag ereignete sich ein Brand in einer Ammendorfer Firma, die Recycling von Kunststoffabfällen durchführt. Mehrere tausend Kilogramm gepresster Verpackungsmaterialien und Folien sind dort auf einem Wertstoffhof gelagert, um für die Weiterverarbeitung vorbereitet zu werden. In der Nacht zum Montag wurden die Bürger einer naheliegenden Wohnsiedlung durch lautes Knallen auf den Brand aufmerksam. Zu diesem Zeitpunkt stand schon fast die gesamte Lagermenge in Vollbrand. Einsatzkräfte der beiden Berufsfeuerwehrwachen sowie die Freiwilligen Wehren Ammendorf, Büschdorf und Kanena eilten zum Einsatzort. Die enorme Hitzeentwicklung ließ die Einsatzkräfte auch 30 Meter vom Brandherd entfernt leiden. Hier war der Aufbau einer Wasserversorgung schon eine Höchstleistung. An den Kunststoffabfällen war nicht mehr viel zu retten. In der Anfangsphase wurde sich auf die Ausbreitung des Feuers konzentriert. In der Nähe des Brandherdes abgestellte Firmenfahrzeuge und LKW waren durch die Wärmestrahlung arg in Mitleidenschaft gezogen. Eine Abkühlung musste sofort erfolgen, um eine Entzündung der Fahrzeuge zu verhindern. Es wurden mehrere Abschnitte gebildet und das Feuer von drei Seiten angegriffen.

Die Büschdorfer Wehr verhinderte das Ausbreiten auf eine weitere Lagerhalle, während die Kanenaer und die Ammendorfer Kräfte für eine stabile Wasserversorgung sorgten und den Fahrzeugpark schützten. Bei der Wasserversorgung wurde auf alle möglichen Entnahmestellen zurückgegriffen. Am Einsatzort flüchteten dutzende Ratten vor dem Feuer und rannten den Einsatzkräften zwischen den Füßen herum. Der Angriff über drei Seiten hatte nach langem Kampf seine Wirkung gezeigt. Zwar konnten zwei in der Nähe abgestellten Container mit Solarplatten und ein Holzstapel nicht mehr vor den Flammen geschützt werden, aber die Intensivität und die Fläche des Feuers konnte begrenzt werden. Der geschmolzene Kunststoff überzog den Platz mit einer dicken Schicht. Nachteilig war dies auch bei dem Löscherfolg. Da das Wasser an der Oberfläche des Brandgutes einfach ablief und der reine Brandherd nicht erreicht werden konnte. Mit mehreren Wenderohren wurde die Wärme aus dem Brandgut genommen und das Feuer niedergeschlagen. Vergeblich wurde versucht mit einem Radlader die geschmolzenen Kunststoffreste auseinander zu ziehen und abgestellte Abrollcontainer zu entfernen. Die Restablöschung dauerte bis weit in die Morgenstunden. Mit einem massiven Schaumeinsatz konnte der Brand erstickt werden.

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