Einsätze 2015

Sicherungsmaßnahmen nach Bombenfund

Einsatznummer: 13+14, Datum: 19. Februar 2015, Zeit: 09:55 Uhr - 17:19 Uhr, Ort: Stadtgebiet Halle, Einsatzart: Absicherung Bombenfund


e15.02.19.05Um 09:55 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Ammendorf zur Evakuierung einiger Teile von Halles Stadtteilen Diemitz und des Thaerviertel alarmiert. Ca. 1000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, da am Mittwoch bei Bauarbeiten ca. 500m nördlich der Berliner Brücke eine 125 kg schwere us-amerikanische Fliegerbombe gefunden wurde und diese auf Grund des beschädigten Zünders gesprengt werden sollte. Gegen 10:31 Uhr rückten 16 Kameraden, die z.T. auf ihren Schlaf nach einer Nachtschicht verzichteten, auf allen vier Fahrzeugen (LF, TLF, DLK und MTF) zum Bereitstellungsraum bei OBI an der Grenzstraße aus. Dort war eine Einsatzleitstelle und Treffpunkt einiger Einsatzkräfte wie FFW, Polizei, RTWs, Malteser Hilfsdienst usw. Nach einigen Klärungen organisatorischer Art fuhren die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren die zu evakuierenden Straßen an, um die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Die FFW Ammendorf verblieb auf Grund ihrer Stärke mit allen vier Fahrzeugen auf dem OBI-Parkplatz in Bereitschaft um für den Stadtschutz zu sorgen und in Notfällen ausrücken zu können.

Schon nach kurzer Zeit waren auch die anderen Feuerwehren wieder zurück am Treffpunkt, da durch die Evakuierungsmaßnahmen der Polizei in den frühen Morgenstunden die Bewohner ihre Häuser bereits verlassen hatten. Nach einer Stärkung mit Bockwurst und Brot bezogen gegen 12:45 Uhr das ammendorfer Löschgruppenfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug den Standort unter der Berliner Brücke am Güterbahnhof. Auch der leitende Notarzt, ein RTW, mehrere Polizeifahrzeuge und Bombenspezialisten fanden sich an diesem Standort ein, um bei eventuellem Misslingen der Sprengung schnell vor Ort sein zu können. Mit Spannung wurde dann von allen die Explosion des mit Tonnen von Sand und Stroh bedeckten „Blindgängers“ erwartet. Gegen 14:05 verkündete ein kleiner Knall und eine riesige Staubfontäne, dass die Fliegerbombe detoniert war. Nach Freigabe durch die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung konnten die beiden Fahrzeuge der FFW ADF gegen 14:43 Uhr den Treffpunkt am OBI-Markt wieder anfahren. Da es jedoch durch die Explosion an den angrenzenden Gebäuden auf der Berliner Straße zu einigen Schäden kam, wurden unsere Drehleiter und das MTF zur Sichtung und Aufnahme dieser Schäden zusammen mit Kameraden der FFW Reideburg herangezogen. Bevor das LF und TLF gegen 15:40 Uhr das Gerätehaus wieder anfuhr, konnten sich die durchgefroren Kameraden mit einer leckeren und heißen Erbsensuppe wieder aufwärmen. Die DLK und das MTF folgten gegen 17:19 Uhr.

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