Einsätze 2017

Feuerwehrleute auf´s Glatteis geführt

Einsatznummer: 15, Datum: 21. Januar 2017, Zeit: 16:17 Uhr - 19:25 Uhr, Ort: Eissporthalle, Einsatzart: Ausbildung


e17.01.21.35Eiskalt erwischt, hat es die Kameraden beim letzten Dienst, der außer der Reihe an einem Samstagnachmittag standfand. Dank den Kontakten eines Kameraden war es uns möglich, den Dienst in der neuen Eissporthalle, dem Sparkassen-Eisdom, durchzuführen. Nach dem öffentlichen Eislaufen übten wir fleißig den Ernstfall: die Eisrettung. Denn gerade in den Wintermonaten unterschätzen viele die Gefahren und wagen sich unter großem Risiko auch auf dünne Eisschichten. Wir können nicht oft genug davor warnen. Ist erst eine Person in einen gefrorenen See oder Teich eingebrochen, müssen die Rettungskräfte unverzüglich handeln, denn innerhalb von 15 Minuten kann die Körperkerntemperatur bei den eisigen Außen- und Wassertemperaturen auf 33°C gefallen, die normalerweise bei 37°C liegt.

Ein Mensch hat dann kaum Chancen, sich selbst zu befreien. Die äußeren Extremitäten werden kaum bis gar nicht mehr durchblutet, weil der Körper so geeicht ist, die Kerntemperatur so lange wie möglich zu halten. Für die Rettungskräfte birgt ein zugefrorener See oder Teich die gleichen Gefahrenquellen und Tücken wie für den Eingebrochenen. Jeder Handgriff muss sitzen. So übten wir ein erdachtes Szenario in unserer Eissporthalle, die zwar nicht 100% adäquat den Bedingungen in der Umwelt entspricht, aber für unseren Dienst optimal war. Fleißig trainierten wir die wichtigsten Handgriffe im Wechsel, sodass jeder Kamerad eine Person „rettete“. Höchste Anstrengung und Konzentration forderte sowohl das Vorgehen mit Steckleiterteilen mit und ohne Tragekorb als auch mit dem Einsatz des Rettungsbootes. Da wir am Standort über ein solches verfügen, haben wir dieses in die Eishalle mitgenommen. Um ein paar Erkenntnisse reicher, ließen wir die Eishalle zurück. Dabei kam der Spaßfaktor auch nicht zu kurz. Den Dienstabend rundeten wir Kameraden mit einem gemeinsamen Abendessen beim Griechen ab. Auch am Ende des Jahres wird es wieder ein Dienst in dieser Form geben. Bis dahin werden noch viele Feuerwehrabende ins Land gehen. Wir danken den Veranstalter der Eishalle für diese ultimative Gelegenheit.

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