Aktuelles zum Museum

Ausstellung im Museum wird erweitert

12.01.15.04Zur Aufwertung der Feuerwehrhistorischen Sammlung der FF Halle-Ammendorf erhielt die Wehr von der FF halle-Passendorf eine Kastenspritze als Dauerleihgabe. Ungefähres Baujahr 1850. Die Spritze ist eine einholmige Einzylinderspritze mit Windkessel. Sie kann ihr Wasser nicht selbst ansaugen. Es musste mit Eimern in den Wasserkasten gegossen oder durch andere Spritzen mit dem Schlauch gefüllt werden. Die Spritze fungierte als ehemalige End- oder Bereitschaftsspritze und hatte ihren Standort im Dachstuhlgebälk der Ulrichskirche in Halle an der Saale. Solche Spritzen hatten, da sie tragbar waren, oft ihren Platz in Dachstühlen oder Türmen, um dort wegen der Holzbauweise bei Brandgefahr sofort reagieren zu können. Erst vor kurzer Zeit wurde eine solche Kastenspritze aus dem Dachgebälk des Kölner Doms genommen. Die Hallesche Spritze ist mit großer Wahrscheinlichkeit ein vom Wenderohrbetrieb auf Schlauchleitung umgebaute Pumpe, um mittels Strahlrohr im Dachstuhl flexibel eingesetzt zu werden.

Die Ammendorfer Feuerwehr versucht die Spritze wieder farblich und mechanisch in ihren annähernd ursprünglichen Zustand zu versetzen. Die Instandsetzung der Pumpe wird von Ulrich Röfer durchgeführt, der bereits am heutigen Tag die Arbeit aufgenommen hat. Mit viel Sorgfalt wird die Pumpe in ihre Einzelteile zerlegt. Das Herzstück der Pumpe besteht aus einem Windkessel. Alle Holzteile werden aufgearbeitet und neu lackiert. Die Pumpe wird in wenigen Wochen in der Ausstellung Wehr zu sehen sein.

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