Ausbildung

Training Brandbekämpfung

a16.04.08.021Bei der letzten Ausbildungseinheit am vergangenen Freitag, wurde von den Ausbildern Wert auf das taktische Vorgehen und das Verhalten in Brandräumen gelegt. An drei verschiedenen Einsatzlagen wurde jeweils eine Gruppe zu einem piependen Rauchmelder in einer Wohnung alarmiert. Als Übungsobjekt diente uns wieder die leerstehende Kaufhalle in der Nähe der Beesener Kirche. Das Gebäude bietet uns, aufgrund der vielen Räume und der großzügigen Grundfläche, ein optimales Objekt, um verschiedene Übungen mit immer wieder anderen Situationen zu trainieren. Bei der letzten Ausbildung ging es weniger um eine große Schadenslage, sondern einfach mal um das ein mal eins der Feuerwehr. Die Übungen waren jeweils auf eine Gruppenstärke zugeschnitten. So war es den Gruppenführer nur möglich, das vorhandene Personal einzusetzen. Gestartet wurde jede Übung mit dem Einsatzstichwort „piepender Rauchmelder“. Wie im wahren Einsatz ist der Grund der Auslösung vielfältig . So macht man sich schon auf der Fahrt zum Einsatzort Gedanken, ob es wirklich brennt oder ob es eventuell angebranntes Essen sein könnte. Wichtig ist immer, egal welche Situation die Einsatzkräfte erwartet, eine schnelle Reaktion und eine gute Vorbereitung sind wichtig. In unseren Übungslagen waren eine verschmorte Steckdose, ein defektes Fernsehgerät und ein Defekt an der Elektroverteilung die Ursachen der Rauchmelderauslösung. Der alte Personaleingang der Kaufhalle wurde als Hauseingang deklariert. Dahinter befanden sich drei Wohnungen. Aus welcher Wohnung das Geräusch des piependen Melders kam, musste jeweils selber erkundet werden. Hausbewohner, die von den Feuerwehrkameraden gespielt wurden, dienten als Kontaktperson und Anrufer. Die Beobachter achteten genau, welche Fragen den Kontaktpersonen gestellt wurden. Hier war nicht nur die Frage wichtig, „in welcher Wohnung piept es denn“, auch Informationen über Elektro- und Gasanschlüsse, Gebäudenutzung, Anzahl der hier lebenden Personen und vieles mehr sind für die Einsatzkräfte sehr von Bedeutung. Mit jeder Information, die die Einsatzkräfte dem Einsatzleiter übermitteln oder vergessen zu erkunden, kann der Erfolg oder auch das Scheitern des Einsatzes abhängen. Bei jeder der einzelnen Übungen wurde jeweils ein Dummy eingesetzt. Mit Hinweisschildern wurde auf den Gesundheitszustand des Patienten hingewiesen. Hier auch wieder wichtig, wie und wie schnell wird der Patient gerettet und kommt die Information des Gesundheitszustandes auch in der Meldekette bis zum letztendlich versorgenden Rettungsdienstes an. In der Wohnung selbst wurde das Feuer, bzw. der Grund der Rauchentwicklung, mit einer Lampe dargestellt. Auch hier ein Schild der tatsächlichen Lage. Sicherer Umgang mit den Funkgeräten und präzise Informationsübermittlung spielten ebenfalls eine große Rolle. Der Rauch wurde zur Verdeutlichung der Rauchausbreitung ebenfalls möglichst realistisch erzeugt. Schließlich musste eine Rauchausbreitung in nicht betroffene Räume oder Gebäudeteile vermieden werden. Auch Rettungs- oder Fluchtwege müssen möglichst rauchfrei bleiben. Um dies auch realitätsnah darzustellen und den Verlauf der Luftströmung zu beobachten, ist ein künstlich erzeugter Rauch auch mal zu Schulungszwecke gut anzusehen. Neben den genannten Beispielen wurde noch auf die Ordnung an der Einsatzstelle, den Bereitstellungsraum für Einsatzkräfte und Material, sowie das Schlauchmanagement geachtet. Am Ende der Übung, das schon deutlich nach Dienstzeitende lag, wurde die Auswertung gleich an der Übungsstelle durchgeführt. Kleinere Verbesserungen gibt es immer. Jede Übung wurde zielstrebig, schnell und gewissenhaft durch die Einsatzkräfte abgearbeitet.

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