Allgemeine Veranstaltungen

Fit for Fire 2006

fff1fff2Am Samstag den 1. Juli 2006 führten wir durch Dräger Safety – Produktgruppe ForLife in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Unfallkasse Sachsen Anhalt, eine Sportwissenschaftliche Betreuung von Atemschutzgeräteträger durch.

Zwischen Dräger Safety – Produktgruppe ForLife und der Feuerwehr Unfallkasse Sachsen Anhalt besteht seit Jahre eine enge Zusammenarbeit bei der Betreuung von Atemschutzgeräteträger. Am Samstag, den 01.07.2006 fanden bei der BF in Halle die Fahrradergometertest für die Freiwilligen Feuerwehren aus Halle statt. Ein Dank gilt vorab Herrn Reifenstein und Herrn Beier ( BF Halle) sowie den Wehrleitern der Freiwilligen Feuerwehren, welche die Vorbereitung mit unterstützten.

 

Am Test nahmen 7 Pers. der FW Ammendorf , 7 Pers. der FW Dölau, 3 Pers. der FW Diemitz, und 2 Pers. der FW Büschdorf teil. Aufgeschlossen und mit großer Einsatzbereitschaft wurden die Test absolviert. Der Test beginn mit 50 Watt und wird jeweils um 25 Watt nach 2 min bzw. nach 3 min (ab 100 Watt) gesteigert. Der Test wird zur submaximalen Belastung (altersspezifisch) durchgeführt. Zum Beispiel wird bei einem 35-jährigen Mann der Fahrradergometertest bis zu einer Pulsgrenze von 165 Schlägen / Minute durchgeführt. Um die konditionellen Anforderungen für einen Atemschutzgeräteträger zu erreichen, sollte er dabei eine Wattstufe erreichen, die dem 3-fachen seines Körpergewichtes (gleich Wattleistung) entspricht. Bewertet werden: - die Leistungsfähigkeit (erreichte Wattleistung) – konditionelle Niveau G26 - die Regenerations-/ Erholungsfähigkeit - das Blutdruckverhalten vor-, während, nach der Belastung - sowie Herzfrequenz Ausgangswert und die PWC Werte - PWC130 und PWC150 Nach einer Kurzauswertung vor Ort werden am 12.07.2006 und am 14.07.2006 auf den Feuerwachen in Halle die Ergebnisse übergeben und erläutert. Die Termine wurden mit den Wehrleitern bereits abgestimmt. Das Anliegen dieser Projekte besteht darin, vorbeugend auf die hohen konditionellen Anforderungen im Rettungswesen Einfluss zu nehmen. Dabei geht es besonders um - die Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit, - die deutliche Verminderung des Risikos von Herzkreislauferkrankungen, - die Minimierung des Risikos für physiologische Überbelastung, - die Erhaltung der uneingeschränkten Dienstfähigkeit im höheren Alter. Hauptsäulen der Betreuung sind leitungsdiagnostischen Untersuchungen des Herzkreislaufsystem (Fahrradergometertest mit und ohne PA), des Bewegungsapparates (Kraftdiagnostik mit M3 Kraftdiagnos – Gerät; Niveau der muskulären Disbalancen) sowie spezifische Belastungsdiagnostiken (auch mit Laktatbestimmung) und auf der AS Strecke einschließlich der sich daraus ergebenden individuellen Trainingsempfehlungen. Eine vertrauensvolle Beratung und Erläuterung der Ergebnisse sind wesentlicher Bestandteil der Betreuung. Im Mittelpunkt der Bewertung stehen die konditionellen Anforderungen der G 26 – das konditionelle Niveau der Atemschutzgeräteträger. Sie orientiert sich an den Richtlinien des arbeitsmedizinischen Dienstes. Die Leistungen der Produktgruppe werden seit dem Jahr 2000 durch Dräger Safety angeboten und von Diplomtrainer Helmar Gröbel (Berlin) und Diplomsportwissenschaftler Sven Rochel (Köln) gemeinsam mit dem Servicepersonal in die Praxis umgesetzt. Inzwischen werden ca. 2500 Personen durch Dräger Safety im Rettungswesen betreut. Die namhaftesten Projekte gegenwärtig sind die Berliner Feuerwehr (seit drei Jahren) und die Schweizer Luftwaffe (seit 2 Jahren)

Text und Bild:
Helmar Gröbel Dräger Safety Solutions Produktgruppe ForLife

 

fff3fff4

Teilen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok